Artikel Featured

Drei Berichte über das wahre Israel


Mary Ann Velasquez, 32, am 28. Februar 2026 durch eine iranische Rakete in Israel getötet. _____________Die Hospital-Volontäre in Jerusalem, Hadassah Goldberg und Dr. Lawrence Levin.
_

Stellen Sie sich folgende 3 Ereignisse vor, die sich dieses Jahr in Israel vollbrachten:

Der erste Bericht handelt von Mary Anne Velasquez de Vera, 32, aus den Philippinen, seit 2 Jahren verheiratet und schwanger mit ihrem ersten Kind. Wie Tausende andere von den Philippinen, Indien und Sri Lanka arbeitete sie mit Senioren und Behinderten in Israel. Diese Pflegekräfte werden von ihren Gastfamilien geliebt.

Am 28. Februar heulten die Sirenen, aber anstatt zum Schutzraum zu rennen, blieb Mary bei ihrer Patientin, um sie in Sicherheit zu bringen. Mary wurde von Splittern einer iranischen Rakete getroffen. Sie und ihr ungeborenes Kind starben auf dem Weg ins Krankenhaus, das erste Todesopfer in Israel in diesem Krieg. Die ältere Frau, der sie half, wurde aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses ausgegraben und überlebte.

Die zweite Tatsache ereignete sich im Eingangsbereich eines der großen Krankenhäuser in Jerusalem. Meine Frau Hadassah engagiert sich dort jede Woche ehrenamtlich, sie spielt Querflöte und wird dabei auf dem Klavier begleitet. Sie hat dort alle gesehen, von einfachen Arbeitern und Touristen über bekannte Professoren bis hin zu Oberrabbinern; Christen, Juden, Muslime; Babys und Senioren; hier Geborene und neue Einwanderer aus vielen Nationen; die Starken und die kaum noch Lebendigen.

Neulich hielt eine schwangere Frau in einem Rollstuhl zwischen den Stühlen in der Lobby an, um die Musik zu hören. Ihre Wehen hatten eingesetzt und sie war gestresst. Ihr junger Ehemann kümmerte sich um sie. Er war in Uniform und trug ein Gewehr über der Schulter. Er musste zu seiner Militärbasis zurückkehren und verabschiedete sich, während er sie tröstete. Leider würde er bei der Geburt nicht dabei sein.

Und schließlich ist es in Israel oft üblich, einen Geburtstag mit einem Abendessen in einem Restaurant zu feiern. Auch wir haben das neulich getan. Unter den 100 Speisegästen dort befanden sich ungefähr 20 Gäste, die ihre Geburtstage feierten. Das Durchschnittsalter der Gäste betrug 18 bis 25 Jahre. Die Musik war israelisch und laut. Zwischen den Gängen tanzten die Männer neben den Tischen im Kreis, wobei sie sich gegenseitig die Arme über die Schultern legten. Die Frauen tanzten Hand in Hand in ihren eigenen Kreisen. Fremde waren herzlich und freundlich zueinander. Es herrschte Freude und das Leben wurde gefeiert, so wie es sein sollte.

Meine Frau und ich waren beide von der freudigen Szene inmitten des Krieges berührt. Diese jungen jüdischen Menschen lieben ihr Volk zutiefst – und wissen, dass sie in wenigen Tagen oder Wochen an der Front oder in einem Tunnel in Gaza oder im Libanon sein könnten. Ihr Leben könnte in einem Augenblick ausgelöscht werden.

Israel ist ein Land von echten Menschen, die ein echtes Leben führen. Dies geht unbeirrt weiter, auch wenn der Feind mit Vernichtung vor den Toren droht. Israel wird bestehen. Das ist Israels Wunder, wie von Gott selbst versprochen: „Denn so du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, daß dich die Ströme nicht sollen ersäufen; und so du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der Herr, dein Gott, der Heilige in Israel, dein Heiland“ (Jes. 43, 2-3).