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Gottes Vorsehung: Göttliche Puzzlespiele und Wunder


Israel startet Arrow 3- und David’s Sling-Raketen, um Geschosse aus Gaza, dem Irak, dem Iran, dem Jemen und dem Libanon abzufangen.
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Als das Volk Israel dabei war, das Gelobte Land zu betreten, warnte Gott sie, sich nicht von ihrem Erfolg irreführen zu lassen und zu denken, er sei auf ihren eigenen Fähigkeiten zurückzuführen: „Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist“ (5. Mo. 8, 17-18).

Israels zukünftiger Erfolg im Land lag an der von Gott gegebenen Stärke. Er war die Quelle des Segens.

Auch Israels militärische Erfolge lagen daran, dass Gott für Israel kämpfte und ihnen die Kraft gab, mächtigere Feinde zu besiegen. Das hebräische Wort chayil, das im obigen Zitat mit Reichtum übersetzt wird, wird normalerweise mit militärischem Erfolg assoziiert. Im Hebräischen wird ein Soldat als chayal bezeichnet.

Psalm 118 erwähnt, dass Israel von Nationen ringsum angegriffen wurde (Vers 10). Gottes „Rechte stärkt Israel tapfer [osah chayil]“ (Vers 16), damit es seine Feinde besiegen kann. Es ist SEIN Sieg.

Eine Reihe von Siegen

Seit den Anfängen des modernen Staates Israel hat es sich einen Ruf für
militärisches Geschick und mutiges Handeln erworben: Von den Kriegen 1948, 1967 und 1973 bis zur Entebbe Rettungsaktion 1976 in Uganda, der Zerstörung des irakischen Atomreaktors Osirak 1981 und der Zerstörung des syrischen Reaktors 2007 und vieles mehr.

Seit dem 7. Oktober 2023 hat Israel diesen Ruf erneut bestätigt. Es eliminierte die Top-Führungspersonen und Kommandeure von Hamas, Hisballah und des Irans. Es schaltete 1.500 Terroristen der Hisballah durch Explosionen von Pagern und Walkie-Talkies aus.

Nachdem ein Großteils von Irans fortschrittlicher und von Russland gelieferter Luftwaffe zerstört worden war, haben israelische und US-amerikanische Flugzeuge Militäreinrichtungen, Kommandozentralen und Atomeinrichtungen ungehindert bombardiert.

Der Kommandant der israelischen Luftwaffe nannte es ein Wunder, dass Israel Hunderte von Einsätzen zu Zielen im Iran 1.600 km. entfernt fliegen konnte und zurückkehrte nach Hause, ohne dass ein einziges israelisches Flugzeug abgeschossen wurde; kein einziges Flugzeug ausfiel, kein einziger Pilot verloren ging. Israelische Militärstrategen hatten mit Verlusten bis zu 30 % aufgrund von feindlichem Feuer und technischem Versagen gerechnet. Experten weltweit waren erstaunt über Israels beispielloser Leistung.

Israel hatte heimlich vorgeschobene Stützpunkte im Iran und im Irak errichtet, um Informationen zu sammeln, Drohneneinsätze gegen iranische Raketenwerfer durchzuführen sowie Rettungsaktionen und Luftangriffe zu koordinieren.

Israel teilt sein Know-how

Israels vielschichtige Luftabwehrsysteme (Iron Dome, David’s Sling und Arrow 3) waren bei der Abwehr zu über 90 % effektiv. Die weltweite Nachfrage nach diesen kampferprobten und außerordentlich leistungsfähigen Systemen ist enorm.

Deutschland kaufte das Arrow-3-System für ca. 6,5 Mrd. US-Dollar und hat auch Interesse an David’s Sling bekundet. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verfügen derzeit leihweise über eine israelische Iron Dome-Batterie, die von israelischem Personal bedient wird. Deutschland, Finnland, Norwegen, Polen, Rumänien, die Tschechische Republik, Zypern und weitere Länder sind nachweislich ebenfalls interessiert.

Kürzlich hat Israel den Iron Beam, das Laserabwehrsystem zum Abschuss von Kurzstreckenraketen, Projektilen und Drohnen abzuschießen, zu Kosten von nur wenigen Dollar pro Laserimpuls eingesetzt, anstelle der üblichen 50.000 bis 1 Mio. Dollar für jede Abfangrakete der oben genannten Systeme.

Gottes Vorsehung anerkennen

Wiederholt hat Israel bewiesen, dass es die militärischen Fähigkeiten seiner Feinde erdenken und übertreffen kann. Aber der Erfolg hat mitunter zu Selbstüberschätzung mit tragischen Folgen geführt, wie z. B. in den ersten Tagen des Jom Kippur Krieges und zuletzt beim Massaker des 7. Oktober.

Das heißt nicht, dass Israel nicht stolz auf seine Errungenschaften sein sollte (militärische Stärke, High-Tech, Medizin und andere Wissenschaften, Landwirtschaft etc.). Aber wenn man diese Stärken nicht der tapferer rechten Hand Gottes zuschreibt, führt das ausschließlich zu Stolz: „Unsere Stärke und die Macht unserer Streitkräfte“ haben uns diesen Sieg erwirkt. Gott auszuschließen ist töricht.

Verborgene Wunder: Ein göttliches Rätsel

Es gab wundersame Entwicklungen, die den Erfolg ermöglichten, über die Israel absolut keine Kontrolle hatte. Man denke an die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump 2024. Er hätte die US-Präsidentschaftswahl auch schon 2020 gewinnen können. Wäre das der Fall gewesen, wäre er aufgrund von Amtszeitbeschränkungen während der kritischen Phasen des aktuellen Konflikts, nämlich des sogenannten Zwölf-Tage-Krieges im Juni 2025, als Irans Atomanlagen bombardiert wurden, nicht Präsident gewesen.

Angesichts der Kritik an Israel durch Präsident Joe Biden und später durch Vizepräsidentin Kamala Harris wissen wir, dass sie niemals Israels Vorgehen gegen die Atomanlagen unterstützt und schwere Rüstungssanktionen gegen Israel verhängt hätten.

Würde Gott Weltführer zum Wohle Israels einsetzen? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja.

„So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe … damit du erkennst, dass ich der HERR bin, der dich beim Namen [Kyrus] ruft, der Gott Israels. Um Jakobs, meines Knechts, und um Israels, meines Auserwählten, willen rief ich dich bei deinem Namen und gab dir Ehrennamen, obgleich du mich nicht kanntest“ (Jes. 45, 1-4). Gott berief Kyrus, den König Persiens, um die Babylonier zu besiegen und den Juden zu helfen, nach Israel zurückzukehren, um den Tempel in Jerusalem wieder aufzubauen. (Siehe auch Dan. 4, 14 [17]; Spr. 21, 1; Joh. 19, 11; Röm. 13, 1.)

Betrachten wir den russisch-ukrainischen Krieg, der vor 4 Jahren zu einer Vollinvasion eskalierte. Russland, ein enger Verbündeter und Handelspartner des Iran, war so sehr in seinen eigenen Krieg verstrickt, dass es die Kriegsbestrebungen des Iran nicht wesentlich unterstützen konnte. Dies vereinfachte Israels Operationen im Iran erheblich.

Gleichermaßen konnte Russland seinem anderen Verbündeten, Syrien, im Jahr 2024 nicht helfen. Die Revolution in Syrien, die das Baschar al Assad Regime überraschend in 11 Tagen stürzte, stoppte die Lieferung von iranischen Waffen an die Hisballah durch Syrien. Das Assad-Regime, ein Verbündeter des Iran, war eine wichtige Waffenpipeline für die Hisballah im Libanon. Israel konnte den verbleibenden strategischen und von Syrien kontrollierten Teil des Hermongebirges einnehmen. Israel besiegte die syrische Armee in groß angelegten militärischen Operationen, ohne einen einzigen Soldaten zu verlieren.

Verursacht Gott die Taten, Bewegungen und Migrationen ganzer Nationen, sogar ihrer Armeen? „ … Habe ich nicht Israel aus Ägyptenland geführt und die Philister aus Kaftor und die Aramäer aus Kir?“ (Amos 9, 7).

Würde sich Gott Israel in die Angelegenheiten von Nationen einmischen um Israels Willen? „Ich gebe Ägypten für dich als Lösegeld, Kusch und Seba an deiner statt. Weil du teuer bist in meinen Augen und herrlich und weil ich dich lieb habe, gebe ich Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben“ (Jes. 43, 3-4). Gott vereitelte Sanheribs Belagerung Jerusalems, indem er anderen erlaubte Assyrien zu bedrohen.

Würde Gott Israels Grenzen seinen Bedürfnissen anpassen? „Als der Höchste den Völkern Land zuteilte und der Menschen Kinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne Israels“ (5. Mo. 32, 8).

Auf alle 3 Fragen lautet die Antwort Ja.

Gott beschützt Israel

Jahrelang sprachen israelische Militäranalysten von der Wahrscheinlichkeit eines koordinierten Angriffs durch Hamas, Hisballah und den Iran. Solch ein Angriff wäre für Israel nur schwer verkraftbar gewesen. Ein Dreifrontenkrieg, in dem möglicherweise auch ein innerer Feind, die Palästinensische Autonomiebehörde, agiert, veranlasste Experten zu der Prognose schwerer Verluste auf Israels Seite.

Auf Israel gerichtete Raketen der Hisballah im Libanon.

Allein die Hisballah mit ihrem Arsenal von 150.000 Raketen (mehr als jede andere arabische oder muslimische Nation) sollte täglich bis zu 1.000 Raketen auf Flughäfen, Militärbasen, Stromnetze und zivile Einrichtungen abfeuern. Einige Experten rechneten mit bis zu 15.000 israelischen Todesopfern durch Angriffe der Hisballah. Darüber hinaus rechneten sie mit 30.000 Toten durch iranischen Raketenbeschuss.

Letztendlich gab es keinen koordinierten Angriff. Die Hamas handelte mit ihrem Angriff am 7. Oktober zu früh. Die Hisballah und der Iran schlossen sich später an, jedoch ohne ihre vollen Fähigkeiten einzusetzen. Durch mangelhafte Koordination zwischen den Feinden war Israel in der Lage, jeden Feind einzeln zu bekämpfen.

Seit Beginn der Angriffe am 7. Oktober 2023 wurden etwa 30.000 Raketen, Mörsergranaten und Drohnen von seinen Feinden gegen Israel abgefeuert. Obwohl einige mit tragischen Folgen einschlugen, wurde die große Mehrheit abgefangen oder schlug im freien Feld schadlos ein. Ein weiteres großes Wunder. „Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, … “ (Jes. 54, 17).

Israel konnte Russlands Beschäftigung mit seinem Krieg gegen die Ukraine nicht verursachen; noch den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen beeinflussen; noch den Sturz des syrischen Präsidenten vorhersehen. Israel konnte seine militärischen Erfolge nicht erahnen, noch die relativ niedrigen Opferzahlen durch Raketenangriffe. Diese Ansicht teilen Rabbiner in Israel wie z. B. Rabbi Yosef Zvi Rimon.

Wir wissen, dass Israels „Glück“ eine direkte Folge von Gottes Vorsehung ist. Psalm 115, 3: „Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.“

„Israel aber ist errettet durch den HERRN mit einer ewigen Rettung, … “ (Jes. 45, 17). Man beachte, dass die korrekte Übersetzung im Gegenwartsform ist: „ist errettet“ nicht „wird errettet“. Gottes Bund mit Israel ist andauernd.