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Gute Nachrichten zur Inspiration für alle, die Israel lieben


David B. Goldberg, M.A.

Jerusalems Multigenerationen-Familien

Seit biblischen Zeiten hat das jüdische Volk ununterbrochen eine direkte Verbindung zu seinem Land sowie seiner Hauptstadt, Jerusalem. Sogar während der Zerstreuung verblieb ein Rest im Heiligen Land. Die weit verbreitete gegenteilige Ansicht ist, dass die Juden aus Europa und von andern Gegenden hier einfielen und den palästinensischen Arabern Land gestohlen hätten.

Die historischen Tatsachen widerspiegeln ein anderes Bild, das allerdings selten erwähnt wird.

Yitzhak Navon, der von 1978 bis 1983 Israels 5. Präsident war, wurde am 9. April 1921 in Jerusalem geboren. Die Navons waren keine Neueinwanderer. Die Vorfahren seines Vaters erreichten Jerusalem 250 Jahre zuvor im Jahre 1670 und die Vorfahren seiner Mutter 1742 (Jerusalem Post, 24.07.2020).

Das ist keine Seltenheit. Die Familie Meyuhas lebt seit mehr als 400 Jahren in Jerusalem. Die Familien Eliachar, Matza und Parnas leben ebenfalls seit vielen Generationen in der Heiligen Stadt.

Blinde können wieder sehen

Im Beilinson Hospital östlich von Tel Aviv wird blinden Patienten eine neue Hornhaut implantiert und ihr Sehvermögen kehrt sofort nach dem einfachen Eingriff, der weniger als eine Stunde dauert, zurück.

Neu daran ist allerdings, dass die Hornhaut vollständig synthetisch ist und kein Spendergewebe mehr erfordert. Die derzeitigen klinischen Versuche mit Testpatienten umfassen eine biomechanische Verbindung synthetischer Materialien mit dem Eigengewebe der Patienten (Israel21c, 20.07.2020).

Das Risiko einer Infektion wie z. B. COVID-19 oder anderer Erkrankungen liegt bei null, da kein lebendiges Gewebe verwendet wird. Damit wird auch der Besorgnis von Menschen begegnet, die eine Transplantation von Lebendorganen aus religiösen oder anderen Gründen ablehnen. Die CorNeat KPro Hornhaut wurde von CorNeat Vision in Ra’anana entwickelt.

„Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alles Getier des Feldes“ (1. Mo. 2, 19)

Der Damhirsch wird in der Bibel erwähnt (5. Mo. 14, 5; 1. Kö. 4, 23 [5, 3]), war aber aus seinem Lebensraum in der Karmelregion nahe dem heutigen Haifa seit dem späten 19. Jahrhundert verschwunden.

Im Dezember 1978 wurden einige wenige kurz vor der islamischen Revolution aus dem Iran geholt und im Gehege des Tisch Family Biblical Zoo in Jerusalem gezüchtet. Heutzutage gedeiht eine große Anzahl von ihnen in der belaubten Karmelregion um Haifa und in den grünen Hügeln um Jerusalem (In Jerusalem, 24.07.2020).

Eine Hirschart, die bis auf ein paar wenige Exemplare in Gefangenschaft ausgestorben war, wurde gerettet und bereits mehrere Generationen wurden in der Wildnis geboren und füllen ein einst dürres Land, das jetzt grünt.

Aufspüren von unentdeckten Krebszellen

Die Entfernung von Krebstumoren mittels einer Operation rettet Leben. Das Hauptziel des Chirurgen besteht darin, sicherzustellen, dass der gesamte Tumor entfernt wurde. Unentdeckte Krebszellen können sich mit fatalen Folgen im ganzen Körper ausbreiten. Dies kann jedoch erst Wochen später festgestellt werden, wenn die Laborergebnisse von Blut- und Bauchwasserproben vorliegen.

Bis jetzt.

Forscher des Zimin-Institut an der Universität von Tel Aviv haben einen Echtzeit-Test entwickelt, der innerhalb von Minuten bis zu wenigen Stunden Ergebnisse liefern kann. Falls die Ergebnisse positiv ausfallen, kann sofort mit der Chemotherapie begonnen werden, was wertvolle Wochen Zeit einspart (Israel21c, 16.07.2020).

Das Gerät, das MinION heißt, wird momentan am Ichilov Hospital in Tel Aviv getestet und kombiniert Wissenschaft von Medizin, Ingenieurswesen und Computer-Technologie. Einige Versuchsjahre werden erforderlich sein, bevor ein flächendeckender Einsatz möglich wird.

Israel bietet die meisten Lösungsansätze gegen das Coronavirus nach den USA und China

Die Forschung rund um das Coronavirus in Israel liegt weltweit nach den USA und China an dritter Stelle laut Dr. Laurent Choppe von Cukierman & Co. Life Sciences (Calcalist, 17.07.2020).

Etwa 180 israelische Gesundheits- und High-Tech-Firmen, viele davon Start-ups, widmen sich derzeit der Erarbeitung von Lösungen gegen COVID-19. Nur in den USA und China, wo weitaus mehr finanzielle Mittel verfügbar sind, beschäftigen sich mehr Firmen mit der Bekämpfung der Pandemie.

Dr. Choppe, dessen eigene Mutter erfolgreich in Israel auf das Virus hin behandelt wurde, warnt jedoch, dass trotz schnell voranschreitender israelischer Innovation ein Impfstoff vor 2021 nicht verfügbar sein wird, da klinische Versuche mehrere Monate erfordern. „Falls das, was gerade an einer Vielzahl von Patienten erprobt wird, nicht funktioniert, was oft der Fall ist, kann es sich sogar noch weiter verzögern und es gibt keinen Weg, um den Prozess zu beschleunigen… Falls der Impfstoff eine Person einen Monat lang schützt, wird ihn keiner einsetzen. Man muss belegen, dass es 6 Monate, 1 Jahr oder länger wirkt.“

Ansteigende Einwanderungszahlen in Israel

Am 1. Juli gab Isaac Herzog, Vorsitzender der Jewish Agency bei einer Konferenz der Jerusalem Post zum Coronavirus bekannt, dass davon ausgegangen wird, dass in den nächsten 5 Jahren bis zu einer Viertelmillion Juden nach Israel einwandern werden (Jerusalem Post, 02.07.2020).

Warum jetzt? Auslöser ist das COVID-19 Virus. Angesichts des um sich greifenden finanziellen Ruins, Arbeitslosigkeit, Aussetzung der Schulbildung von Kindern und Chaos im Gesundheitswesen wollen viele Juden sich örtlich verändern und einen Neustart wagen … dieses Mal in Israel. Die jüdische Einwanderung nach Israel ist dieses Jahr um fast 50 Prozent gestiegen im Vergleich zu 2019, als 34.000 sich dazu entschlossen.

Zahlreiche Juden in der Diaspora betrachten Israels Gesundheitswesen auch als wesentlich besser als im Ausland, sie sind besorgt wegen anwachsendem Antisemitismus weltweit und glauben, dass Israel das jüdische Heimatland ist, ob aus religiösen oder historischen Gründen.

Seit 1930 war die Jewish Agency die größte nichtpolitische, jüdische Organisation für Alijah (Einwanderung von Juden in Israel). Die Agency spielte eine große Rolle beim Aufbau des modernen Staates Israel, indem sie dabei half, 4 Millionen Juden nach Israel zu bringen.

Wachstum der jüdischen Bevölkerung

Die Anzahl an Juden weltweit liegt heute bei 14.410.700, genau wie im Jahre 1925, wie ein Jahresbericht belegt, welcher der Knesset (dem israelischen Parlament) am 20. Juli vorgelegt wurde, sowie weitere kürzlich veröffentlichte Quellen:

Im Jahre 1939, kurz vor dem Holocaust, erreichte die jüdische Bevölkerung ihren absoluten Höhepunkt von 16,7 Millionen.

1948 war die Anzahl der Juden auf 11,5 Millionen geschrumpft, davon lebten 650.000 in Israel.

Israels jüdische Bevölkerung umfasst: 5,2 Millionen Juden, die dort geboren wurden; 130.980 jüdische Babys, die dort 2019 geboren wurden; 189.500 Senioren, die Holocaustüberlebende sind (31.000 über 90; 800 über 100). Insgesamt macht die jüdische Bevölkerung Israels 45 Prozent der jüdischen Weltbevölkerung heute aus.

– Red.