Artikel Featured

Vier arabische Stimmen zum Nahen Osten


Immer mehr Stimmen aus der muslimischen Welt erkennen Israels Bedeutung an. Im März und April wurden iranische Raketen und Drohnen auf 13 Länder, bis hin nach Zypern, abgefeuert. Zum ersten Mal entsandte Israel eine Iron Dome-Einheit und Armeepersonal zur Verteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die von mehr Raketen getroffen wurden als selbst Israel erlitten hat.

– Red.

Jasem Aljuraid, ein Journalist aus Kuwait im kanadischen Exil, spricht am 26. März 2026 vor dem UN-Menschenrechtsrat:
Herr Vorsitzender, während ich spreche, liegt meine Mutter im Sterben. Ich kann nicht bei ihr sein, weil ich ein politischer Geflüchteter bin, der alles für die Wahrheit riskiert hat. Deshalb kam ich hierher, um die Wahrheit auszusprechen. Ich hörte den Begriff Kolonisatoren, aber wer sind die wahren Kolonisatoren? Ein jüdisches Königreich herrschte tausend Jahre lang in Judäa. Wir Araber haben dieses Land eingenommen. Wer sind die Ägypter, Phönizier, Perser und Berber? Wir waren es, die Araber.

Warum also verankert der Rat eine Lüge, indem er Palästina als ständigen Tagesordnungspunkt beibehält, während er die Heimkehr des indigenen Herzens Israels [d.h. die Juden], ignoriert? Machen wir uns nichts vor. Wer verteidigt eigentlich unsere Souveränität? Heute kämpft Israel für friedliche Nationen, befreit Gaza von der Hamas und rettet die Iraner vor der Islamischen Republik. Was Israel gegen die Revolutionsgarden [iranische Armee] unternimmt, ist ein Geschenk an die Menschheit.

Es gibt 57 islamische Länder und nur einen jüdischen Staat, Israel. Trotz des anhaltenden, hasserfüllten Verlangens, ihn zu vernichten, hat Israel nicht nur überlebt, sondern es ist aufgeblüht. Ich glaube nicht an Wunder, aber dies ist eines. Daher frage ich die UN: Wann werden Sie das Ritual der Verurteilung Israels beenden? Ist es nicht an der Zeit, stattdessen von Israel zu lernen, wie man Terror besiegt, freie Gesellschaften verteidigt und Frieden anstrebt?

Sager Abu Srehan, ein israelisch-arabischer Beduine und Schuldirektor im Negev, kommentiert über die iranischen Raketenangriffe:
Auf die Realität kommt es an. Wir leben mit der jüdischen Gesellschaft als Brüder zusammen auf demselben Land und unter demselben Himmel. Wir lernen zusammen, arbeiten zusammen … Wir sind Menschen, die hierhergehören und unser Land lieben … Die Partnerschaft zwischen uns als Gesellschaft, die sich in vielen Beispielen der Zusammenarbeit zeigt, ist es, die schönen Farben im Mosaik der israelischen Gesellschaft schafft (Jerusalem Post, 24.03.26).

Loay Alshareef, ein saudisch-ägyptischer Online-Aktivist:
Als der 7. Oktober geschah, sagte ich: „Ich muss meine Stimme erheben. Ich muss mich gegen die Hamas und gegen das, was sie getan haben, aussprechen.“ Denn sie fielen am 7. Oktober nicht in Israel ein, um 3 oder 4 Soldaten zu entführen … Nein, sie gingen zu einem Musikfestival. Sie töteten Israelis, die das Leben feierten. Sie gingen in die Kibbuzim [landwirtschaftliche Gemeinschaften] im Süden. Ich war in Be’eri und sah die Gräuel, die die Hamas dort angerichtet hat.

Wenn also der Westen sagt: „Lasst uns diesen hässlichen Krieg beenden“, würde ich sagen: „Absolut!“ Aber dieser Krieg kann nicht enden, solange die Bösartigkeit der Hamas nicht beseitigt wird. Und übrigens, wenn sie nicht beseitigt wird, wird sie Euch hier in Europa, in London, in Montreal, in Kanada, in den USA und auch uns in den gemäßigten arabischen Staaten treffen. Israel kämpft nicht für sich selbst. Israel kämpft für die Menschheit (StandTallIsrael.com, veröffentlicht 2025).

Das iranische Regime befindet sich im Krieg mit der ganzen Welt … Es geht nicht um Israel gegen den Iran, es geht um die freie Welt gegen ein Regime, das von Chaos profitiert. Und durch die Angriffe auf seine Nachbarstaaten bewies das iranische Regime, dass die Ängste in der Region keine Übertreibung waren, sondern Realität. Das iranische Volk verdient weit Besseres als das islamische Regime des Iran (ebd. 2026).

Yoseph Haddad, israelisch-arabischer Nachrichtenreporter, kommentiert über den Beschuss des Libanon:
Wenn mein Haus von der IDF [israelische Armee] angegriffen wird, ist das die Schuld der Hisballah. Ich habe schon unzählige Male gesagt, dass Terrororganisationen ihre eigenen Leute als menschliche Schutzschilde missbrauchen … Nun, jetzt werde ich es beweisen. Hört auf diesen Libanesen und schaut Euch diese schockierenden Aufnahmen an:

[VIDEO:] „Dies ist mein Zuhause. Die Leute der Hisballah, die behaupten, die Menschen zu schützen und die Einwohner im Süden zu verteidigen, schießen von hier, direkt neben meinem Haus! Sie platzieren die Raketen hier neben den Olivenbaum, feuern sie ab und rennen dann die Straße hinunter. Wir haben schon hundertmal mit ihnen gesprochen: ‚Geht weg von diesem Haus, hier lebt eine Familie‘, aber sie reagieren nicht. Falls uns etwas zustößt, wisst, dass die Hisballah uns geschadet hat, nicht Israel.“

Ich habe es Euch gesagt. Die Hamas tut es in Gaza, die Hisballah im Libanon. Die Revolutionsgarden tun es im Iran. Sie haben sich nie um ihre eigenen Leute gekümmert, und solange Ihr ihre nützlichen Idioten seid, werden sie sich auch nie darum kümmern, denn sie setzen darauf, dass Ihr Israel die Schuld gebt! Aber die Wahrheit siegt immer (Yoseph Haddad, LinkedIn, 25.03.26).