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Amerikaner unter 50 Jahren wählen den Iran statt Israel

– Die schwindende Freundschaft der Welt gegenüber Israel


Studenten der University of Southern Maine demonstrieren in Portland, Maine, für die Rechte der Palästinenser und, um die amerikanische Unterstützung für Israel zu kritisieren.
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Amerikaner wählen den Iran statt Israel. Acht von 10 Demokraten bevorzugen den Iran gegenüber Israel (Pew Research-Umfrage vom 07.04.26 und andere Umfragen). Unter jungen Demokraten zwischen 18 und 49 ist die Zahl sogar noch höher. Republikaner in der gleichen Altersgruppe haben eine zu 57 % ungünstige Meinung von Israel. Die Zahlen steigen seit Jahren.

Trotz bestätigter Berichte über Zehntausende unbewaffnete iranische Zivilisten, die von Regierungstruppen ermordet wurden, und trotz der Tatsache, dass der Iran weltweit der größte Sponsor von Terrorismus ist, wird er Israel vorgezogen.

Von Melbourne bis München ist es die gleiche Geschichte.

Negative Berichte über Israel, die vom Hamas-kontrollierten Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlichten „Opferzahlen“, werden von den Nachrichtenmedien nicht hinterfragt. Einflussreiche soziale Medien wie TikTok sind überwiegend gegen Israel gerichtet. Die wenigen unparteiischen Berichte gehen in einer Flut von Hasspropaganda unter, die sich als Journalismus tarnt.

Muslimische Gemeinschaften weltweit äußern sich lautstark mit eingänglichen Slogans („Free Palestine“). Sie verurteilen „Zionisten“. Das ist eine Codesprache für Juden, die immer als Wurzel aller Probleme in der Welt genannt werden. Wenn man Israel oft genug des „Völkermordes“ bezichtigt, glaubt es irgendwann jeder, selbst wenn es eine Lüge ist.

Seit Jahrzehnten sind Universitäten die Brutstätte für antisemitische, pseudo-gelehrte Indoktrination: Israel wird als „weiß-rassistischer, kolonisierender Emporkömmlingsstaat bezeichnet, der 1948 unrechtmäßig als Trostpflaster für Holocaust-Überlebende gegründet wurde, während die Menschen, die dort seit Jahrtausenden lebten, vertrieben wurden.“ Jedes Wort dieser Anschuldigung ist eine offenkündige Lüge, die Geschichte, Menschenrechte und biblisches Zeugnis ignoriert.

Feindseligkeit gegenüber Israel beginnt bereits in den öffentlichen Schulen, so Nissan Strauchler („How Europe’s classrooms are being turned into factories of antisemitism“, Israel Hayom, 04.05.26).

Irland: „Auschwitz wird in [Schulbüchern] als ‚Kriegsgefangenenlager‘ und nicht als Vernichtungslager beschrieben. Das Judentum wird als eine Religion dargestellt, die glaubt, dass der einzige Weg zur Gerechtigkeit Gewalt ist [sic].“

Norwegen: Es gibt organisierte Bemühungen, das Narrativ vom „Völkermord in Gaza“ in die Lehrpläne aufzunehmen. Lehrkräfte behaupten, dass „Israel den Palästinensern das Land gestohlen hat und dass es schlecht ist, dass die Juden gekommen sind, um den Frieden im Nahen Osten zu zerstören.“ Keine Schulbücher erwähnen die Vertreibung der Juden aus muslimischen Ländern oder über Irans Rolle im Antisemitismus und Terror.

Spanien: Der israelische „Völkermord“ ist in Spanien eine akzeptierte Tatsache. Israelboykotte sind populär. Da Spanien nicht direkt am Holocaust beteiligt war, herrscht dort ungezügelte Feindseligkeit.

In der liberalen Welt des Theaters und der Nachrichtenmedien wird Toleranz gepredigt, nicht praktiziert. Juden sind nicht mehr willkommen. Die Berliner Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander spricht für Juden des öffentlichen Lebens, die Morddrohungen ausgesetzt sind: „Ich kann mich absolut nicht frei bewegen und vor allem natürlich nicht, seit ich mich entschlossen habe, meine Position öffentlich zu machen, also mich gegen diesen auf Israel-bezogenen Antisemitismus einzusetzen.
Und da nehme ich persönlich sehr in die Verantwortung auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, weil in meinen Augen er eben nicht dazu beigetragen hat, dass die Deutschen wirklich informiert wurden oder sich ein Bild machen konnten. Es wurde so oft mit Halbwahrheiten gearbeitet oder Kontextweglassung. Ich habe alle meine ehemaligen Kollegen und Freunde, die nicht jüdisch waren, verloren und die haben einfach aufgehört ab einem bestimmten Punkt mit mir zu kommunizieren, einfach weil ich mich eben öffentlich für Israel eingesetzt habe“ („Schüler fragen, was ist“, NIUS Podcast, 15.05.26).

Nationen verbündet gegen Israel

Die Nationen positionieren sich gegen Israel. Mehr noch, sie verbünden sich mit Israels Feinden. China hat den Iran während des aktuellen Krieges die ganze Zeit mit Satellitenaufklärung, Technologie und Waffen beliefert. Raketen und Drohnen, die aus Gaza, dem Iran, dem Irak, dem Libanon und dem Jemen auf Israel abgefeuert werden, enthalten chinesische Bauteile.

Geschäft ist Geschäft. China braucht Öl. Die unmoralische kommunistische Regierung hat keine Skrupel, Waffen gegen Öl zu tauschen. China unterdrückt Millionen von Christen und anderen Minderheiten mit der gleichen Gleichgültigkeit.

Bei einem Treffen des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen am 8. April wählten Australien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Österreich, die Schweiz und Spanien unter 53 Ländern den Iran in den UN-Ausschuss, der das Programm für Frauenrechte, Menschenrechte, Friedenssicherung und Terrorismusprävention koordiniert. Die Heuchelei macht fassungslos. Nur die Vereinigten Staaten erhoben Einspruch (x.com/UNWatch/status/2048898062832058535?s=20). Weltweit gab es einen Sturm feindseliger Reaktionen gegen die Entscheidung.

Als dann am 27. April ein iranischer Delegierter zum Vizepräsidenten der UN-Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags gewählt wurde, stimmten diesmal Australien, Deutschland, Frankreich und das Großbritannien dagegen.

Juden beklagen, dass die Welt sie hasst, trotz des Segens, den Israel für alle Nationen war und ist. Es sind bibelgläubige Christen, die dem Drängen des Propheten Jesaja folgen: „Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott“ (40, 1).