Eine der furchtlosesten Vertreter Israels ist Caroline Glick, die Beraterin in internationalen Angelegenheiten von Premierminister Benjamin Netanyahu. Die Autorin von 2 Büchern und Hunderten von Artikeln in namhaften israelischen und internationalen Zeitungen ist dafür bekannt, selbst die harschesten Kritiker Israels in der diplomatischen Elite zu konfrontieren.
Bei einer Konferenz des Jewish News Syndicate am 28. April in Jerusalem forderte sie ihr Publikum auf, den wahren Kampf zu erkennen, mit dem Israel konfrontiert ist, nämlich den „des ewigen Volkes gegen den des ewigen Hasses“. Sie sagte, das Ziel des Antisemitismus sei nicht die Unterwerfung der Juden, sondern deren komplette Vernichtung.
Sie kritisiert das Oslo-Abkommen (1993), welches die Erschaffung eines palästinensischen Staates in Gaza und der Westbank (Judäa und Samaria) vorsah, und nannte die Vereinbarung einen verhängnisvollen Versuch, den Feind mit Land, Geld und Waffen zu besänftigen. Diese Fantasie war zum Scheitern verurteilt.
Sei es die Palästinensische Autonomiebehörde, die Hamas oder eine ähnliche Gruppe, sie alle halten sich ausnahmslos an 2 grundlegende, unveränderliche Prinzipien:
1. Es wird niemals eine Anerkennung Israels geben.
2. Die unendliche Unterweisung von Kindern, „nach dem Völkermord an den Juden zu streben”.
Die Massaker des 7. Oktober haben das Ziel Völkermord der Hamas zweifellos bewiesen. Sie erhielten Milliarden von Dollars an Finanzhilfen und hätten Gaza zu einem zweiten Singapur ausbauen können, aber sie entschieden sich stattdessen, ein weiteres Afghanistan zu erschaffen. Israels Generäle machten den Fehler, zu glauben, die Hamas wäre vom Terror abgerückt.
Bill Clinton sagte einst, dass 99 % der Probleme im Nahen Osten durch die Erschaffung eines Palästinensischen Staates gelöst werden könnten. Nach dieser Logik ist Israel Schuld an der Fortführung des Konflikts durch seine Ablehnung der Erschaffung eines Staates. Dieses Argument ist durch und durch falsch. Wenn der Terror aufhört, führt das zum Frieden. Doch wenn Terrorismus mit einem Staat belohnt wird, wird Gewalt lediglich durch internationale Legitimierung bewahrt.
Glick erklärte, dass keine andere Nation auf der Welt ein stärkeres Anrecht auf ein Heimatland hätte als das jüdische Volk, ein Anrecht, das auf dem Berg Sinai verliehen wurde, ein historisches und rechtmäßiges Recht, das nicht weggenommen werden kann.