Düstere Berichte über Israel warnen vor Israels Isolation auf der Weltbühne. Michael Ordman, der erfolgreiche Herausgeber der online Plattform Good News from Israel, hat eine andere Ansicht.
„Medienbehauptungen, dass Israel isoliert sei, können widerlegt werden … Der Pharma-Riese AstraZeneca arbeitet mit dem israelischen Start-up Immunai zusammen, um eine Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen zu entwickeln. Israelischer Ultraschall wird zur Behandlung von Patienten in einem Londoner Krankenhaus eingesetzt. Und bahnbrechende israelische Behandlungen wurden von den USA für Krebs und Unfruchtbarkeit zugelassen.
Der französische Präsident ist Israel nicht freundlich gesinnt, aber seine Landsleute baten ein israelisches Sicherheitsunternehmen um Hilfe bei der Aufklärung des Louvre-Raubs. Die VAE haben in Herzliya Land für ihre ständige Botschaft gekauft. Tausende Christen feierten Sukkot (das Laubhüttenfest) in Israel. Und zu den 52 besten Dörfern der UN für Touristen gehört auch ein israelischer Kibbutz.
Sechzig Fluggesellschaften fliegen mittlerweile Israel an. US-amerikanische und südkoreanische Unternehmen kooperieren mit israelischen Firmen bei der Herstellung von Produkten, die von Flugzeugen und autonomen Autos bis hin zu Luftreinigern reichen. Und wenn Frankreich israelischen Rüstungsunternehmen keine Plattform bieten will, reisen Kunden gerne nach Südkorea, um israelische Systeme zu besichtigen und zu kaufen. Deutschland hat z. B. gerade 2 Milliarden Euro für das israelische Rafael-System ausgegeben. Und … die israelische Entsalzungstechnologie hat sich im Nahen Osten und darüber hinaus verbreitet.“
Am 20. Oktober gab das israelische Gesundheitsministerium bekannt, dass die Lebenserwartung in Israel im Jahr 2023 auf 83,8 Jahre (85,7 Jahre für Frauen, 81,7 Jahre für Männer) gestiegen ist. Damit liegt Israel an vierter Stelle unter den OECD-Staaten nach Japan, der Schweiz und Spanien.
Israels Rate der vermeidbaren Todesfälle ist die zweitniedrigste in der OECD (134 Todesfälle pro 100.000 Menschen) nach der Schweiz. Die Säuglingssterblichkeitsrate liegt ebenfalls unter dem Durchschnitt (2,7 pro 100.000 Geburten).
Israel legt Wert auf qualitativ hochwertige präventive Gesundheitsversorgung und zugängliche Gesundheitsdienste und gibt somit bedeutend weniger für das Gesundheitswesen (7,6 % des BIP) als Deutschland, Österreich, die Schweiz und Spanien aus.