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Das Gute erkennen (in schwierigen Zeiten)

– Berichte von Glauben und Sieg


2.000 niederländische Christen und Juden verkündeten am 17. Dezember 2025, dass sie zu Israel stehen.

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Am 8. Oktober 2023 geschah ein Wunder.

Eine Nation kam in Einheit zusammen und vereitelte die Pläne eines grausamen Feindes. All das Geschwätz über die Spaltung Israels – Links gegen Rechts, religiöse gegen säkulare Juden, aschkenasische (europäische) gegen sephardische (orientalische) Juden – wurde hinfällig.

Als 300.000 Reservisten eingerufen wurden, erschienen 325.000. Israelis eilten aus der ganzen Welt zurück nach Hause zu ihren Einheiten. Rentner meldeten sich, um zu helfen. Über 3.000 ultraorthodoxe Haredim meldeten sich sogar freiwillig zum Wehrdienst.

Zivilisten organisierten riesige Suppenküchen für Flüchtlinge aus den angegriffenen Gemeinden nahe der Grenze zum Gazastreifen und für die Soldaten. Hotels stellten Unterkünfte zur Verfügung. Juden und Christen weltweit unterstützten großzügig Hilfsverteilungsprogramme.

Die Welt wurde Zeuge, als die säbelrasselnden Feinde Israels – Hamas, Hisballah, Islamischer Dschihad, die Huthi und der Iran – demütigende Niederlagen erlebten. Der Prophet Hesekiel sah es genau voraus: „Darum, so spricht Gott der HERR: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur: Wahrlich, eure Nachbarn, die Völker ringsumher, sie selbst müssen ihre Schande tragen“ (Hes. 36, 7).

Omer Shem Tov, 23, wurde in einem stockdunklen Tunnel in Gaza 505 Tage in Isolationshaft gehalten. Seine tägliche Essensration bestand aus einem Keks und Salzwasser.

Obwohl er nicht religiös war, erhielt er irgendwann eine Karte mit hebräischer Schrift. Es war Psalm 20. Er war berührt von Vers 8: „Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unseres Gottes.“ Er sagt: „Damals wusste ich es nicht, aber während ich diese Worte in Gaza flüsterte, sprach meine Mutter in meinem Zimmer in Israel denselben Psalm, während sie für meine Heimkehr betete. Der Psalm fährt fort: ‚Hilf, HERR! Der König erhöre uns, wenn wir rufen‘ (Vers 10). Gott erhörte uns. In jenen Tunneln fand ich Gott, und ER rettete mich.“

Ähnliche Geschichten von säkularen Juden, die anfangen zu beten und in die Synagoge zu gehen, gibt es zuhauf in ganz Israel. Auch für die Zukunft gibt es Glauben: Die Geburtenrate ist gestiegen, 3 bis 4 Kinder pro Familie, sogar unter der säkularen Bevölkerung.

Matan Zangauker, 26, war 738 Tage lang in Gaza gefangen. Ilana Gritzewsky, 31, wurde 55 Tage lang festgehalten. Sie wurden misshandelt, gefoltert und ausgehungert. Keiner von beiden wusste, ob der andere noch lebte. Nach ihrer Freilassung wurden sie wieder vereint. Am 28. Dezember 2025 verlobten sie sich.

Israel bewacht weiterhin seine eigenen Grenzen, schützt aber auch andere. Im Juli 2025 wurde der drusische Ort Sweida in Syrien zuerst von Sunni-Beduinen und danach von syrischen Regierungstruppen angegriffen. Hunderte von Drusen wurden hingerichtet, 33 Dörfer niedergebrannt und 180.000 Zivilisten zu Flüchtlingen. Letztendlich griff Israel ein.

Scheich Hikmat al-Hijri, der geistliche Leiter des Ortes, sagte: „Israel war das einzige Land auf Erden, das militärisch eingriff und uns vor dem sich abzeichnenden Völkermord bewahrte. Dies geschah durch Luftangriffe, die tatsächlich das Massaker stoppten.“

Noch mehr gute Nachrichten: Etwa 1.000 Ärzte sind in den letzten beiden Jahren nach Israel eingewandert, obwohl sich das Land im Kriegszustand befand.

Das Soroka Medical Center in Beerscheva und 3 Universitäten wurden während des Krieges durch Raketen beschädigt. Ergebnisse aus jahrzehntelanger Krebsforschung gingen dadurch verloren, aber die medizinische und andere wissenschaftliche Forschung wird trotz physischer Rückschläge fortgesetzt.

Weitere gute Nachrichten: Christen haben eine Stimme, die gegen die antisemitischen Massen erhoben werden sollte. In Amsterdam erhoben 2.000 niederländische Christen und Juden am 17. Dezember 2025 ihre Stimme, um öffentlich zu verkünden, dass sie zu Israel stehen.

– Red.