{"id":932,"date":"2015-04-15T17:08:55","date_gmt":"2015-04-15T14:08:55","guid":{"rendered":"http:\/\/hashivah.org\/?p=932"},"modified":"2020-06-03T11:43:25","modified_gmt":"2020-06-03T11:43:25","slug":"yea-has-god-said-and-was-it-truly-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hashivah.org\/de\/yea-has-god-said-and-was-it-truly-so\/","title":{"rendered":"\u201eSollte Gott gesagt haben?\u201c \u2013 und \u201eWar es wirklich so?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><div style=\"width: 119px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Dr. Herbert Hillel Goldberg\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/father-1.png\" alt=\"Dr. Herbert Hillel Goldberg\" width=\"109\" height=\"157\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Dr. Herbert Hillel Goldberg<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>B<\/strong><b>ereits im Paradise war der Mensch von Widerspruch gegen Gottes Wort konfrontiert. Die listige Schlange, inspiriert von Satan (dem Widersacher), sprach: <i>\u201eSollte Gott gesagt haben?\u201c <\/i>und ver\u00e4nderte die Meinung: <i>\u201eihr werdet sein wie Gott\u201c <\/i>(1. Mo. 3, 1.5). Da war eine Versuchung, die magisch anzog (V. 6).<\/b><\/p>\n<h3>Die Versuchung setzt fort<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap2\">A<\/span>uch die Ersetzungs- und Verdr\u00e4ngungstheorie ist eine Versuchung. In der Bibel stehen zahlreiche Zusicherungen der Treue Gottes zu seinem B\u00fcndnis mit dem auserw\u00e4hlten Volk Israel. Dagegen gibt es kein bekr\u00e4ftigendes Wort f\u00fcr die irrige Lehre, dass Gott Israel verworfen und durch die christliche Kirche ersetzt hat. Im Neuen Testament ist im 11. Kapitel des R\u00f6merbriefes Israels best\u00e4ndige Stellung sogar best\u00e4tigt. Darin ermahnt der Heidenapostel Paulus die aus einem wilden in den guten \u00d6lbaum gepfropften Heidenchristen, sich nicht stolz gegen die Zweige zu r\u00fchmen; er erinnert, <i>\u201edass du die Wurzel nicht tr\u00e4gst, sondern die Wurzel tr\u00e4gt dich\u201c <\/i>(13-18). Des Safts und Heilssegens Gottes teilhaftig geworden, eingepfropft zu sein, bedeutet nicht Enteignung oder Verdr\u00e4ngung.<\/p>\n<p>Wer sich an Israels Stelle setzt, ist einer Versuchung zum Opfer gefallen. Hochmut trennt von Gottes Wohlgefallen, verursacht geistliche Stagnation und Verweltlichung, was heute in vielen Kirchen der Fall ist.<\/p>\n<p>Obwohl das B\u00fcndnis Gottes mit Israel fortlaufend gilt, spricht er noch von einem weiteren Bund mit Israel: <i>\u201eSiehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen\u201c <\/i>(Jer. 31, 31). F\u00fcr jeden Bund \u2013 au\u00dfer dem nach der Sintflut, den Gott mit Noah <i>\u201eund allen lebendigen Seelen &#8230; in allem Fleisch, das auf Erden ist\u201c <\/i>(1. Mo. 9, 8-9.12.16) machte \u2013 ist Israel das Volk seiner B\u00fcndnisse.<\/p>\n<p>Es kommt noch ein Bund des Messianischen Friedensreiches dazu: <i>\u201eUnd ich will mit ihnen einen Bund des Friedens machen, das soll ein ewiger Bund sein mit ihnen; und will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein ewiglich. Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; dass auch die Heiden sollen erfahren, dass ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum ewiglich unter ihnen sein wird\u201c <\/i>(Hes. 37, 26-28).<\/p>\n<p>Christen sind ermahnt, durch guten Wandel Juden zum Nacheifern zu reizen. Dass ein historischer R\u00fcckblick das j\u00fcdische Volk kaum anspornen kann, den christlichen Beispielen zu folgen, erfordert keiner Erl\u00e4uterung. Ausnahmen von Christen, die Israel lieben, auch von Israel-Gebetskreisen in etlichen Kirchen, bestehen. Anstatt jedoch Juden zur Eifersucht zu reizen, empfinden zahlreiche christliche F\u00fchrer Neid \u00fcber die Erw\u00e4hlung der Juden \u2013 und auch hier gibt es Ausnahmen \u2013, sie sind eifers\u00fcchtig. Der Zustand hat verschiedene Nuancen. Ich will nur einige wenige er\u00f6rtern.<\/p>\n<h3>Zu grosse Liebe f\u00fcr Israel<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap2\">M<\/span>anche Israelfreunde haben erlebt, dass sie nach Beteiligung an Israelveranstaltungen von anderen als Israel-Fanatiker verh\u00f6hnt wurden oder ihr Pastor verk\u00fcndigte, dass einige Israel zu sehr lieben. Wenn ich manchen Gemeindeleiter fragte, wie oft er auf Israel bezogene Gottesdienste oder einen j\u00fcdischen Gastredner in der Gemeinde hatte, waren es kaum ein paar Mal im Jahr. Hatte man nicht mehr \u00fcbrig f\u00fcr das Volk, durch das einem so viel von Gott geschenkt wurde? Wer die Bibel kennt, sollte von der F\u00fclle wissen.<\/p>\n<p>In manchen Gemeinden wird beneidet, dass jemand eine Gabe nach Israel sendet. Man vergisst die Einsammlungen des Paulus f\u00fcr Jerusalem und auch seine Ermahnung, aus Dankbarkeit f\u00fcr die empfangenen geistlichen Gaben dem j\u00fcdischen Volk in materiellen Dingen zu helfen, R\u00f6mer 15, 26-27. Gemeindeleiter, die solchen Dienst vers\u00e4umen, sollten bedenken, dass sie ihren Gemeinden gro\u00dfen Segen vorenthalten.<\/p>\n<p>Kann man die Juden \u00fcberhaupt zu sehr lieben? Mehr als Gott es selber tut? Man braucht nur folgenden Bibeltext zur Kenntnis zu nehmen: <i>\u201eIch bin der Herr, dein Gott,der Heilige in Israel, dein Heiland. Ich habe \u00c4gypten f\u00fcr dich als L\u00f6segeld gegeben, Mohren und Seba an deine Statt. Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, musst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb; darum gebe ich Menschen an deine Statt und V\u00f6lker f\u00fcr deine Seele\u201c <\/i>(Jes. 43, 3-4).<\/p>\n<p>Und wiederum: <i>\u201eIch habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter G\u00fcte. Wohlan, ich will dich wiederum bauen &#8230; du Jungfrau Israel; du sollst noch fr\u00f6hlich pauken und herausgehen an den Tanz\u201c <\/i>(Jer. 31, 4).<\/p>\n<p>So erkannte auch Mose: \u201e<i>Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? O Volk, das du durch den Herrn selig wirst, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deinen Feinden wird\u2018s fehlen; aber du wirst auf ihren H\u00f6hen einhertreten\u201c <\/i>(5. Mo. 33, 29).<\/p>\n<p><i>\u201eDenn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erw\u00e4hlt zum Volk des Eigentums aus allen V\u00f6lkern, die auf Erden sind &#8230; Gesegnet wirst du sein \u00fcber alle V\u00f6lker\u201c <\/i>(7, 6.14).<\/p>\n<p>Und Gott ist es so daran gelegen, dass dieses Volk zur\u00fcck in sein Land kommt, dass er es selbst aus dem Weltenall holen w\u00fcrde, um seine Verhei\u00dfung zu erf\u00fcllen: <i>\u201eWenn du bis an der Himmel Ende versto\u00dfen w\u00e4rest, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen und wird dich in das Land bringen, das deine V\u00e4ter besessen haben, und wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich mehren \u00fcber deine V\u00e4ter\u201c <\/i>(30, 4-5).<\/p>\n<p>Israel behauptet nicht, besser als jedes andere Volk zu sein. Es ist sich jedoch seiner g\u00f6ttlichen Erw\u00e4hlung und Bestimmung bewusst f\u00fcr weltumfassende Aufgaben, was sich bereits erwiesen hat und zum Teil noch in prophetischer Erf\u00fcllung vor uns liegt. Von Juden und Nichtjuden erwartet der Allerh\u00f6chste, mit Seiner Wahl und allen Entscheidungen im Einklang zu stehen und nicht gegen IHN zu rebellieren. Es gibt hier keine Halbheit, man ist f\u00fcr oder wider Gott, ebenso mit oder gegen Israel.<\/p>\n<h3>Verleugnung der Geschichte<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/camp-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-935\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/camp-1-300x200.jpg\" alt=\"camp\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/camp-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/camp-1-335x223.jpg 335w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/camp-1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"dropcap dropcap2\">A<\/span>ls meine Familie mitten in den Leiden war und wir den Tod vieler Lieben erlebten, h\u00e4tten wir es uns nie vorgestellt, dass der Holocaust einmal verleugnet werden k\u00f6nnte. Genau das geschieht, und zwar von f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten. Tausende Dokumente, gro\u00dfe Reste der Todesfabriken und selbst staatlich errichtete Monumente werden als unwahr gebrandmarkt.<\/p>\n<p>In den Gerichtsh\u00f6fen eines jeden Rechtsstaats gelten Augenzeugen als Beweis. Nach j\u00fcdischem wie auch christlichem Recht gilt ein Tatbestand <i>\u201edurch zwei oder drei Zeugen\u201c <\/i>(Hebr. 10, 28) als bewiesen. Es gibt heute in Israel 250.000 \u00dcberlebende, also Zeugen. Tragischerweise leben ein Drittel von diesen unter der Armutsgrenze.<\/p>\n<p>Es er\u00fcbrigt sich, Judenhassern hierin Beachtung zu gew\u00e4hren. Ich war schon Jahrzehnte \u00fcberzeugt, dass es eines Tages verp\u00f6nt sein wird, den Holocaust \u00fcberhaupt zu erw\u00e4hnen. In manchen britischen Schulen ist das Thema bereits vom historischen Lehrplan entfernt, um keinen Ansto\u00df bei islamischen Sch\u00fclern und deren Eltern zu erwecken. Eines Tages wird es wohl ganz verschwinden, vielleicht gar als psychologisch sch\u00e4dlich gelten und untersagt sein.<\/p>\n<p>Manche Verleugner behaupten, dass es nicht so viele Opfer gewesen sein k\u00f6nnen. W\u00e4re das Geschehene aber weniger brutal, wenn es statt 6 Millionen nur 3 Millionen gewesen w\u00e4ren? Nach post-kommunistischen Informationen aus Russland m\u00fcsste man sogar von 7 Millionen sprechen. Was immer die Zahl, es geht um Genozid, also V\u00f6lkermord. Hitler sagte schon 1938, dass er sich als Prophet ernannte und erkl\u00e4rte, dass es in einigen Jahren keine Juden mehr in Europa geben w\u00fcrde, und er sagte weiter: \u201eAusrottung mit Stumpf und Stiel.\u201c<\/p>\n<p>Israel ist ein Volk, dass nicht vernichtet werden kann, denn der ewige Gott sprach zu Abraham: <i>\u201eIch will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir bei ihren Nachkommen, dass es ein ewiger Bund sei, also dass ich dein Gott sei und deines Samens nach dir\u201c <\/i>(1. Mose 17, 7).<\/p>\n<p>Gott erinnert uns an den ewigen Bund: <i>\u201eGedenket ewiglich seines Bundes, was er verhei\u00dfen hat in tausend Geschlechter, den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides mit Isaak; und stellte es Jakob zum Recht und Israel zum ewigen Bund &#8230;\u201c <\/i>(1. Chron. 16, 12-17).<\/p>\n<p>Gleichzeitig warnte er die Gastl\u00e4nder, die Juden recht zu behandeln: <i>\u201eSie zogen von einem Volk zum andern und aus einem K\u00f6nigreich zum andern &#8230; und [er] strafte K\u00f6nige um ihretwillen. Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten kein Leid\u201c <\/i>(Verse 20-22). Haben die Nationen die Warnung Gottes beachtet? Sie taten das Gegenteil und das m\u00f6chten einige Judenhasser jetzt noch verneinen.<\/p>\n<h3>Ein Ersatz-Jesus?<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap2\">I<\/span>n einer schamlosen Geschichtsf\u00e4lschung durch die \u201ePal\u00e4stinenser\u201c, die falschen Philister,\u00a0 proklamieren diese von h\u00f6chster Stelle, dass Jesus ein Pal\u00e4stinenser und kein Jude war. Keine allzugro\u00dfe Verwunderung, denn Abraham wurde ja auch von ihnen als Muslim erkl\u00e4rt und die Opferung seines Sohnes Isaak mit Opferung Ismaels ersetzt.<\/p>\n<p>Dass Jesus und Maria von den Muslimen zu Pal\u00e4stinensern (also Pseudo-\u201ePhilistern\u201c) umfunktioniert wurden, hat bei einigen liberalen Geistlichen Anklang gefunden. Ihre historische Bildung ist dann allerdings zweifelhaft, denn sie m\u00fcssten doch gelesen haben, dass Jesus im \u201e<i>j\u00fcdischen Land\u201c <\/i>geboren wurde. Matth\u00e4us sagt es bereits in seinem zweiten Kapitel drei Mal deutlich, Verse 1, 5, 6. Jesu j\u00fcdischer Stammbaum ist in den Evangelien klar verzeichnet und die sind \u00e4lter als der <i>Koran<\/i> oder Islam.<\/p>\n<p>Die von der r\u00f6mischen Besatzung im Jahre 136 erfolgte Umbenennung von Israel und Jud\u00e4a in Pal\u00e4stina war aus Unterdr\u00fcckungsgr\u00fcnden gegen die Juden und hat keine demografische oder ethnische Bedeutung.<\/p>\n<p>Beachten wir auch, dass es zur Zeit Jesu schon seit Jahrhunderten keine Philister mehr gab. Sie waren und sind ein ausgestorbenes Volk. Ebenso ist es purer Unsinn, in den heutigen in Israel lebenden Arabern auch nur die geringste Beziehung zu den Philistern zu sehen. Solche Behauptungen sind reine Fantasie.<\/p>\n<h3>Verleugnung des Tempels<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wall-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-936 alignleft\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wall-1-300x155.jpg\" alt=\"wall\" width=\"300\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wall-1-300x155.jpg 300w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wall-1-335x173.jpg 335w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wall-1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"dropcap dropcap2\">E<\/span>s wird verleugnet, dass die Stadt Jerusalem irdischer Sitz des einen Gottes und Hauptstadt Israels ist. Die Welt will Israel zwingen, einen Teil davon an den Islam abzutreten. Jerusalem war nur einmal geteilt, von 1948-1967. Auf Grund dieser 19-j\u00e4hrigen Teilung durch einen Angriffskrieg, sieht die Welt den Teil, wie auch das j\u00fcdische Kerngebiet Jud\u00e4a und Samarien, als arabisches Territorium an. Die Ungereimtheit geht aber noch weiter.<\/p>\n<p>Von h\u00f6chster islamischer Instanz in Jerusalem wird nun noch behauptet, dass der j\u00fcdische Tempel in Jerusalem nie existiert hat. Als die Muslims jedoch ihre mehr als zehntausende Menschen fassende Moschee in den Tempelberg hineinbauten, fanden sie bei den Ausgrabungen viele Tempelteile. Die wurden zum Teil zerschlagen und zum Schutthaufen gebracht. Juden fanden sie. Israels Antiquit\u00e4tenbeh\u00f6rde reagierte mit Entsetzen.<\/p>\n<p>Das erinnert an die Praxis w\u00e4hrend der 19-j\u00e4hrigen Besetzung eines Teils von Jerusalem durch die Jordanier 1948. Die muslimischen Besatzer entheiligten und zerst\u00f6rten 58 Synagogen und <i>Jeschiwot<\/i> (j\u00fcdische theologische Schulen). Man versuchte, die Spuren j\u00fcdischer Pr\u00e4senz auszul\u00f6schen. Seit der Befreiung 1967 bem\u00fcht Israel sich, die Synagogen wieder aufzubauen, was die UN, EU und USA zu verhindern versuchen.<\/p>\n<p>Unser Glaube als Juden ist durch die Verneinung der Existenz des Tempels nicht ersch\u00fcttert. Haben wir doch 2000 Jahre lang seit unserer Vertreibung t\u00e4glich in aller Welt mit Blick in Richtung des Heiligtums gebetet, und unsere <i>Thora<\/i> und heiligen Schriften sind uns gen\u00fcgend Beweis.<\/p>\n<p>Zu jeder Tages- oder Nachtzeit beten Juden an der ber\u00fchmten Westmauer. Die R\u00f6mer haben zwar den Tempel zerst\u00f6rt, aber den Gott Israels konnten sie nicht vertreiben; deshalb glauben wir an Erh\u00f6rung der an dieser heiligen St\u00e4tte dargebrachten Bitten.<\/p>\n<p>Christen sollten auch nicht gleichg\u00fcltig sein \u00fcber die Verleugnung des j\u00fcdischen Tempels, m\u00fcssten das sogar als Beleidigung ihres Glaubens empfinden. Wenn der Tempel nicht existiert hat, sind alle Hinweise darauf im Neuen Testament L\u00fcgen. Dann war Jesus nicht als Zw\u00f6lfj\u00e4hriger (<i>Bar-Mizwa<\/i>) dort. Wenn immer Jesus vom Tempel sprach, war es unwahr. Wenn die Evangelien von seiner Anwesenheit dort berichten, w\u00e4ren es M\u00e4rchen. Kurz, Christen wird der Boden unter den F\u00fc\u00dfen entrissen, wenn die Islamisten die Existenz des j\u00fcdischen Tempels verleugnen. Es ist unverantwortlich und gef\u00e4hrlich, dazu zu schweigen.<\/p>\n<p>Die Liberalen im Christentum, die der Islamisierung des Abendlandes, dem rapiden Bau von Moscheen, Vorschub leisten und ihr eigenes Grab graben, w\u00e4hrend ihre leeren Kirchen verkauft werden, seien daran erinnert, dass \u201eim Jahre 2009 in islamischen (und kommunistischen) L\u00e4ndern 150.000 Christen als M\u00e4rtyrer starben\u201c (Verfasser Stanley Sj\u00f6berg in <i>Hemmets V\u00e4n<\/i> [Schweden], 17.12.09).<\/p>\n<h3>Diverser Ersatz<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap2\">E<\/span>s gibt weitere Versuche von Ersatz oder Duplikation, die sich gegen Gott und auch gegen Israel richten (siehe \u201eEine rebellische Parallele\u201c <i>Haschiwah <\/i>Nr. 4\/2007):<\/p>\n<ol>\n<li>Der Judenstaat ist von Gott garantiert \u2013 die Araber wollen einen (zweiten) Islamstaat auf demselben Boden.<\/li>\n<li>Jerusalem ist die garantierte Hauptstadt Israels \u2013 die Muslims wollen Jerusalem als Hauptstadt f\u00fcr ihre Staatskopie.<\/li>\n<li>Israel hat ein Heimkehrergesetz f\u00fcr Juden aus aller Welt \u2013 die Araber verlangen auch ein solches Gesetz f\u00fcr die Nachkommen derer, die sie selber mit Bedrohung 1948 vertrieben haben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Als Gem\u00e4\u00dfigte werden diejenigen Muslime bezeichnet, die von einem islamischen Staat <i>neben<\/i> einem j\u00fcdischen Staat sprechen. Wenn man jedoch genau auf die <i>Menge<\/i> der Radikalen hinh\u00f6rt, dann ist nur von v\u00f6lliger Vernichtung Israels die Rede. Islamische Fundamentalisten gehen sogar so weit, dass sie sagen, ihr Messias, der islamische 12. <i>Machdi<\/i>, kann erst kommen, wenn es keine Juden mehr gibt. Das zu bewerkstelligen, ist ihr heiligstes Ziel, ihr <i>Dschihad <\/i>oder heiliger Krieg. Wer das erkannt hat, gibt sich keinen Friedensillusionen mit dem Islam hin.<\/p>\n<h3>Welche Grenze ist Grenze?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/border-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-937\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/border-1-300x199.jpg\" alt=\"border\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/border-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/border-1-335x222.jpg 335w, https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/border-1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"dropcap dropcap2\">E<\/span>in allzuoft \u00fcbersehener Punkt: Wir h\u00f6ren stets von einer \u201egr\u00fcnen Linie\u201c, hinter der Juden sich nicht ansiedeln, nicht bauen d\u00fcrfen. Das ist die Waffenstillstandsgrenze von 1949. Wir haben aber seit 1967 eine neue Waffenstillstandsgrenze. Beide sind keine internationalen Landesgrenzen.<\/p>\n<p>Jetzt opponieren auch die USA gegen die israelische Baut\u00e4tigkeit \u201e\u00fcber der gr\u00fcnen Linie\u201c. Eigenartig ist, obwohl beide Grenzen nicht offiziell sind, wird die von 1949, die das Resultat eines Angriffskrieges gegen Israel war, die 19 Jahre arabischer Besatzung diente, akzeptiert. Diejenige jedoch, die durch die Befreiung der besetzten Gebiete und auch durch Waffenstillstand 1967 entstand, wird verworfen. Die 19 Jahre arabischer Zwangsbesetzung gelten als legal? Niemand beschuldigte Jordanien der Besatzung. Der \u00fcber 40 Jahre bestehende Zustand befreiten j\u00fcdischen Kernlands wird jedoch als Besetzung arabischen Bodens bezeichnet. Da ist doch der Spie\u00df umgedreht. Das ist eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit! Im israelischen Volksmund hei\u00dft die Waffenstillstandsgrenze von 1949 die Auschwitzgrenze. Zu der m\u00f6chte die Welt uns zur\u00fccktreiben.<\/p>\n<p><span class=\"dropcap dropcap2\"><strong>I<\/strong><\/span><b>n Israel besteht jetzt die gr\u00f6\u00dfte j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung der Welt. Das ist bezeichnend. Der Rest unseres Volkes wird auch noch heimkehren <i>\u201eins Land ihrer V\u00e4ter und zu den alten Grenzen\u201c <\/i>(s. Jeremiah 30 und 31). Es wird jeder Quadratmeter unseres Bodens ben\u00f6tigt. Wir m\u00fcssen die <i>\u201ealten St\u00e4dte aufbauen und das Land bebauen\u201c <\/i>(s. Jes. 61, 4; Amos 9, 14-15 u.a.m.), wie die biblischen Propheten das vorausgesagt haben. WIR M\u00dcSSEN GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN.<\/b><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Paradise war der Mensch von Widerspruch gegen Gottes Wort konfrontiert. Die listige Schlange, inspiriert von Satan (dem Widersacher), sprach: \u201eSollte Gott gesagt haben?\u201c und ver\u00e4nderte die Meinung: \u201eihr werdet sein wie Gott\u201c (1. 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