{"id":3491,"date":"2020-11-19T08:42:07","date_gmt":"2020-11-19T08:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/hashivah.org\/?p=3491"},"modified":"2020-12-15T14:52:37","modified_gmt":"2020-12-15T14:52:37","slug":"unhitching-from-jewish-roots","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hashivah.org\/de\/unhitching-from-jewish-roots\/","title":{"rendered":"Soll man sich von j\u00fcdischen Wurzeln entkoppeln?"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"dropcap dropcap3\">E<\/span>s gab eine gr\u00f6\u00dfere Beunruhigung unter Evangelikalen, als der US-Pastor Andy Stanley von der <em>North Point Community Church<\/em> in Atlanta w\u00e4hrend einer ausgestrahlten Predigt vorschlug, die Christen m\u00fcssten sich \u201eentkoppeln\u201c (abtrennen) von den j\u00fcdischen Schriften, wie dies auch Paulus, Petrus und Jakobus getan h\u00e4tten. Er f\u00fchrte aus, sie h\u00e4tten die Kirche entkoppelt von der Weltsicht, dem Wertesystem und den Regeln der j\u00fcdischen Schriften.<\/p>\n<p>Was also ist das Problem? Stanley ist kein Einzelfall. Die Ersatztheologie (Enterbungslehre) gibt es bereits seit dem 2. Jahrhundert; schon damals verlie\u00df die Christenheit ihre j\u00fcdischen Wurzeln (vgl. Ignatius von Antiochien, Justinus, Origenes, Tertullianus). Doch Stanley steht einer Mega-Kirche mit 40.000 Mitgliedern vor und hat Millionen TV-Zuschauer. Er gilt als einer der 5 einflussreichsten Pastoren der heutigen USA. Das verleiht seinen \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen, wie fehlerbehaftet sie auch sein m\u00f6gen, Gewicht.<\/p>\n<h3>Eine Neuauflage von Nic\u00e4a<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">M<\/span>ancher h\u00f6rt in Stanleys Worten Anspielungen auf das Erste Kirchenkonzil von Nic\u00e4a 325 heraus. Tats\u00e4chlich bezog sich Stanley in seiner Predigt auf jene Versammlung, ohne jedoch deren antij\u00fcdische Schm\u00e4hungen zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>In Nic\u00e4a beschlossen 318 Bisch\u00f6fe Ostern nicht mehr zeitgleich mit dem j\u00fcdischen Passahfest zu feiern, wie bis dahin \u00fcblich. Zentral f\u00fcr die Entscheidung des Rates, sich vom historischen j\u00fcdischen Datum \u201ezu entkoppeln\u201c, waren antij\u00fcdische Sentiments: <em>\u201eEs wurde erkl\u00e4rt, es sei besonders unw\u00fcrdig f\u00fcr dieses, das heiligste aller Feste<\/em> [Ostern], <em>den Gebr\u00e4uchen der Juden zu folgen \u2026 Wir sollten \u2026 nichts<strong> gemein haben<\/strong> mit den Juden \u2026 Es ist unser Wunsch, verehrte Br\u00fcder, <strong>uns<\/strong> von der verabscheuensw\u00fcrdigen Gesellschaft der Juden <strong>zu trennen \u2026<\/strong>\u201c<\/em> (Hervorhebung durch mich, auch in den nachfolgenden Zitaten).<\/p>\n<h3>Was sagte Jesus?<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">S<\/span>ich loszul\u00f6sen von den j\u00fcdischen Schriften (Altes Testament oder Tanach im Hebr\u00e4ischen) sollte sich als schwierig erweisen. Ich vermute, Stanley hat nie gez\u00e4hlt, wie h\u00e4ufig im Neuen Testament aus dem Alten Testament zitiert wird: 456 Mal!<\/p>\n<p>Jesus sagte wiederholt, <em>\u201e es steht geschrieben \u2026\u201c<\/em> oder, <em>\u201ehabt ihr nicht gelesen \u2026?\u201c<\/em> und bezog sich dabei auf das Alte Testament. Und, <em>\u201edenn wahrlich, ich sage euch: <strong>Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen,<\/strong> bis alles geschehen ist\u201c<\/em> (Mt. 5, 18). Und, <em>\u201ezeige dich dem Priester, und bring die Gabe dar, die <strong>Mose angeordnet hat<\/strong>\u201c<\/em> (Mt. 8, 4).<\/p>\n<p>Andere sagten: <em>\u201eDenn es steht geschrieben im <strong>Buch der Psalmen \u2026<\/strong>\u201c<\/em> (Apg. 1, 20), <em>\u201e\u2026 sondern das ist\u2018s, was durch den <strong>Propheten Joel<\/strong> gesagt worden ist \u2026\u201c<\/em> (Apg. 2, 16). <em>\u201eDenn was sagt <strong>die Schrift \u2026<\/strong>\u201c<\/em> (R\u00f6m. 4, 3). Oder, <em>\u201e&#8230; gedenkt an die Worte, die zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten \u2026\u201c<\/em> (2. Petr. 3, 2).<\/p>\n<h3>Kein Bedarf f\u00fcr das Alte Testament?<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">S<\/span>tanley zufolge ist die Auferstehung die Geburtsstunde des Christentums, durch die der \u00dcbergang in ein neues religi\u00f6ses System erfolgte, eines, das jetzt die Nichtjuden mit einschloss. Durch sie wurde das alte System abgeschafft, welches auf der Berufung und der Einzigartigkeit des j\u00fcdischen Volkes und den Verhei\u00dfungen der j\u00fcdischen Schriften basierte. Was zuvor war, war nun beendet, war ersetzt worden.<\/p>\n<p>Ich will hier weder die Auferstehung, noch die Akzeptanz von Nichtjuden in ihrer Bedeutung f\u00fcr Christen schm\u00e4lern, doch steht Stanleys oberfl\u00e4chliche Zur\u00fcckweisung der einzigartigen Rolle Israels im Widerspruch zu Paulus\u2019 Aussagen:<em> \u201eDenn Gottes Gaben und Berufung sind <strong>unwiderruflich<\/strong>\u201c<\/em> (R\u00f6m. 11, 29, vgl. auch 3, 1-3; 9, 4-5; 11, 1-2).<\/p>\n<p>Nach der Auferstehung hat sich Jesus weiterhin auf das Alte Testament bezogen (Lk. 24, 44-45). Zudem sind Himmel und Erde noch immer nicht vergangen, und somit auch nicht das Gesetz f\u00fcr Juden. Es wird deutlich, weder Jesus, noch die Schreiber des Neuen Testaments, noch Paulus, empfanden je die Notwendigkeit, sich vom Tanach loszul\u00f6sen wie Stanley es tut.<\/p>\n<p>Stanleys Ungenauigkeiten gehen weiter. Er behauptete, die j\u00fcdischen Schriften, ja sogar die Zehn Gebote seien <em>keine<\/em> \u201eInformationsquelle\u201c (Richtlinie) f\u00fcr <em>irgendein<\/em> Verhalten der Kirche. Doch wieder einmal wird er widerlegt durch selbiges Neues Testament, das er \u00fcber alle anderen Schriften stellt: <em>\u201e<strong>Alle<\/strong> Schrift ist von Gott eingegeben und n\u00fctzlich zur Lehre, zur \u00dcberf\u00fchrung, zur Besserung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit \u2026\u201d<\/em> (2. Tim. 3, 16). Das Alte Testament dient absolut als Verhaltensrichtlinie f\u00fcr alle, wenn auch nicht in den Details bei den Gesetzen f\u00fcr Juden, so doch mindestens dem Geist des Gesetzes nach.<\/p>\n<h3>In Zahlen ausgedr\u00fcckt<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">W<\/span>enn Christen, wie Stanley vorschl\u00e4gt, ihre Weltsicht nicht mehr von den j\u00fcdischen Schriften pr\u00e4gen lassen, von jener biblisch-inspirierten j\u00fcdischen Denkart, wie k\u00f6nnen sie dann \u00fcberhaupt den Text, den sie lesen und sch\u00e4tzen, verstehen? Das Neue Testament ist durchdrungen von j\u00fcdischen Begriffen, Konzepten und sogar rabbinischen Zitaten.<\/p>\n<p>Jude[n] oder das j\u00fcdische Volk werden im Neuen Testament 202 Mal genannt. Dazu werden Israel und Israelit[en] 78 Mal erw\u00e4hnt. Christ[en] findet man 3 Mal. Das Christentum wird kein einziges Mal erw\u00e4hnt, noch nicht einmal von Paulus.<\/p>\n<p>Was ist mit den biblischen j\u00fcdischen Festen? Das Passahfest wird 30 Mal erw\u00e4hnt. <em>Schawuot<\/em> (Pfingsten) und <em>Sukkot<\/em> (Laubh\u00fcttenfest) sind ebenfalls genannt.<\/p>\n<p>Sogar die rabbinisch angeordneten Feiertage des <em>Chanukka<\/em>, des \u201eFestes der Tempelweihe\u201c sind eine Erw\u00e4hnung wert (Joh. 10, 22). Martin Luther hat Chanukka in seiner \u00dcbersetzung f\u00e4lschlicherweise mit \u201eKirchweihe\u201c wiedergegeben, obwohl es sich in Wahrheit auf die Tempelweihe bezieht.<\/p>\n<p>Und die gr\u00f6\u00dften christlichen Feste? Ostern und Weihnachten befinden sich nicht im Neuen Testament. Die historischen Ereignisse, die zu ihrer Inspiration f\u00fchrten, werden erw\u00e4hnt, doch die Feste selbst nicht. Manche \u00dcbersetzungen beziehen sich an einer Stelle auf Ostern (Apg. 12, 4), doch das ist in Wahrheit eine falsche \u00dcbersetzung des Begriffs \u201ePassahfest\u201c.<\/p>\n<p>Stanley ist bestrebt, das Christentum zu entjudaisieren. Man wundert sich jedoch, wie er dies mit der Kirchenpolitik des Synkretismus (der Vermischung) von christlichen und heidnischen Traditionen in der Antike zusammenbringt, die Neubekehrte anziehen sollte. Ostern leitet sich urspr\u00fcnglich ab von <em>Eostre (Ostara),<\/em> der s\u00e4chsisch-heidnischen G\u00f6ttin der Fruchtbarkeit und wurde an der Fr\u00fchjahrs-Tag-und-Nachtgleiche gefeiert. Weihnachten entspringt der Christianisierung der heidnischen r\u00f6mischen Feiertage <em>Saturnalia<\/em> zur Wintersonnenwende, welche die allj\u00e4hrliche Wiedergeburt der Sonne markierte (<em>dies solis invicti nati<\/em>). Dies wurde mit gegenseitigen Geschenken, dem Schm\u00fccken mit Immergr\u00fcn und Kerzen gefeiert.<\/p>\n<p>Was ist mit \u201eSabbat\u201c, \u201eTempel\u201c, \u201eSynagoge\u201c? Es gibt zahlreiche Verweise darauf im Neuen Testament.<\/p>\n<p>Doch \u201eKirche\u201c? Trotz vieler sp\u00e4terer \u00dcbersetzungen, findet sich \u201eKirche\u201c nicht ein einziges Mal im griechischen Text des Neuen Testaments, da es dieses Wort damals noch nicht gab. Der griechische Text verwendet das Wort<em> \u201eekkl\u0113sia\u201c,<\/em> das hei\u00dft so viel wie \u201eVersammlung der Herbeigerufenen\u201c. Dies wurde als \u201eKirche\u201c \u00fcbersetzt und r\u00fcckblickend in die damalige Zeit in den Text <em>hinein<\/em>interpretiert, aber nicht aus dem Text selbst <em>heraus<\/em>genommen. Ekkl\u0113sia wurde formell seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. verwendet, wenn man sich auf staatsb\u00fcrgerliche Versammlungen bezog (von B\u00fcrgern, die \u201eherausgerufen\u201c waren aus dem gemeinen Volk). Umgangssprachlich konnte es sich sogar auf heidnisch-religi\u00f6se Foren in der Antike beziehen. Es wurde ein generischer Begriff, wie Gesellschaft. Ekkl\u0113sia konnte sich auch auf eine Synagoge beziehen (vgl. Josephus).<\/p>\n<h3>Kein Zahlenspiel<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">E<\/span>s geht hier nicht um Zahlen und darum, wer gewinnt. Doch es sollte jedem ersichtlich sein, wenn vielleicht auch nicht Pastor Stanley, dass das Neue Testament ein sehr j\u00fcdisches Buch ist, das in den j\u00fcdischen Schriften verwurzelt ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_3494\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3494\" class=\"wp-image-3494 size-medium\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/unnamed-4-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" \/><p id=\"caption-attachment-3494\" class=\"wp-caption-text\">Rev. Stanleys Mentor, Billy Hybels, Gr\u00fcnder der Willow Creek Community Church (AP)<\/p><\/div>\n<p>Ich erwarte von Christen nicht, Juden zu werden, die j\u00fcdischen Feste oder die kleinsten Einzelheiten der j\u00fcdischen Speisevorschriften einzuhalten oder \u00e4hnliches. Auch erwarte ich von ihnen nicht, die tausenden, von Menschen gemachten, teilweise sch\u00f6nen und bedeutungsvollen, christlichen Traditionen aufzugeben. Letztere wurden geschaffen, um den Glauben in aller kultureller Vielfalt unter den mehr als weltweit 34.000 christlichen Denominationen auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Aufdecken m\u00f6chte ich jedoch eine auf Unkenntnis beruhende Ansicht \u00fcber das Neue Testament, die dessen urspr\u00fcnglich j\u00fcdischen Charakter und Inhalt ablehnt. Dies verzerrt viele der Botschaften, die es enth\u00e4lt. Zudem sch\u00fcrt es Antipathie gegen\u00fcber Israel und dem j\u00fcdischen Volk, wie sich wiederholt in der Geschichte zeigt.<\/p>\n<p>Wer glaubt, Israel sei von Gott verworfen und durch die Kirche ersetzt worden, wird Israels prophetisch garantierte Wiederherstellung ablehnen. Manche werden auf das heutige Israel gem\u00e4\u00df weltlicher politischer Trends reagieren (darunter antisemitische, wie der Boykott Israels).<\/p>\n<p>Bezeichnenderweise erachtet Stanley Pastor Bill Hybels als einen seiner Mentoren (Ratgeber). Dieser geh\u00f6rte fr\u00fcher der <em>Willow Creek Community Church<\/em> an und ist mit seiner Frau Lynne bekannt f\u00fcr pro-pal\u00e4stinensische Sympathien und Kritik an Israel. Lynne ist regelm\u00e4\u00dfige Sprecherin auf den antiisraelischen <em>Christ-at-the-Checkpoint-<\/em>Konferenzen, die am <em>Bethlehem Bible College<\/em> im Gebiet der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde (PA) stattfinden.<\/p>\n<h3>Ein Wendepunkt<\/h3>\n<p><span class=\"dropcap dropcap3\">S<\/span>eit ein paar Jahren schlagen evangelikale Leiter Alarm. Der Glaube bei <em>Millennials<\/em> (geboren 1981-1996) und der <em>Generation Z<\/em> (geboren 1996-2012) l\u00e4sst nach. Der Kirchenbesuch ist gering. Auch die Unterst\u00fctzung Israels f\u00e4llt einer neuen Weltsicht unter j\u00fcngeren Christen zum Opfer.<\/p>\n<p>Biblische Grunds\u00e4tze und Moralbegriffe werden als altmodisch angesehen, durch Slogans einer s\u00e4kularen \u201esozialen Gerechtigkeit\u201c und \u00e4hnlichen globalen Bewegungen abgel\u00f6st. W\u00e4hrend eine neue Generation von Gl\u00e4ubigen, die sich besser in den Sozialen Medien auskennt als in der Bibel, die F\u00fchrung \u00fcbernimmt, werden Ausdrucksformen einer pro-israelischen Haltung heruntergespielt (oder als Favoritismus oder Meinung bestimmter Stammesgruppen bel\u00e4chelt); j\u00fcdische Wurzeln werden ignoriert. Diejenigen, die noch kirchliche Israelveranstaltungen besuchen, sind tendenziell die \u00c4lteren.<\/p>\n<p>Tragischerweise h\u00f6ren junge Christen heute an einem einzigen Tag mehr gegen Israel gerichtete Worte in der Schule, in den Medien oder sonstwo, als Liebesbekundungen f\u00fcr Israel von manchen Pastoren in einem Jahr. Das bleibt nicht folgenlos. Der Widerstand gegen antiisraelische Ausdrucksformen und gegen die Ersatztheologie sinkt.<\/p>\n<p>Dankenswerterweise sind viele Evangelikale, insbesondere in den USA und in S\u00fcdamerika, an vorderster Front, was die Unterst\u00fctzung Israels anbelangt. Auch viele christliche Freunde in <em>Mainstream<\/em>-Kirchen weltweit nehmen eine klare Position ein. Sie sind noch immer eine Quelle des Segens f\u00fcr die Nationen, die sie repr\u00e4sentieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab eine gr\u00f6\u00dfere Beunruhigung unter Evangelikalen, als der US-Pastor Andy Stanley von der North Point Community Church in Atlanta w\u00e4hrend einer ausgestrahlten Predigt vorschlug, die Christen m\u00fcssten sich \u201eentkoppeln\u201c (abtrennen) von den j\u00fcdischen Schriften, wie dies auch Paulus, Petrus und Jakobus getan h\u00e4tten. 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