{"id":341,"date":"2012-12-17T00:12:48","date_gmt":"2012-12-16T22:12:48","guid":{"rendered":"http:\/\/hashivah.org\/?p=341"},"modified":"2020-06-03T11:43:24","modified_gmt":"2020-06-03T11:43:24","slug":"the-jews-semites-or-khazars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hashivah.org\/de\/the-jews-semites-or-khazars\/","title":{"rendered":"Sind die Juden Semiten oder Chasaren?"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_100\" style=\"width: 97px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100\" class=\" wp-image-100  \" title=\"Gabriel\" alt=\"\" src=\"https:\/\/hashivah.org\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/gabi_small-1.png\" width=\"87\" height=\"106\" \/><p id=\"caption-attachment-100\" class=\"wp-caption-text\">Gabriel A. Goldberg, M.A.<\/p><\/div><\/p>\n<p>\u201eEs gab nie einen j\u00fcdischen Tempel.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJesus war Pal\u00e4stinenser.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Pal\u00e4stinenser sind die Nachkommen der Kanaaniter und der Philister.\u201d<\/p>\n<p>Solche absurden Behauptungen h\u00f6rt man heute regelm\u00e4\u00dfig von Sprechern der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde bei einem groben Versuch, die uralte Geschichte umzuschreiben. Das ist Teil einer Kampagne, eine j\u00fcdische Verbindung zum Land Israel zu negieren, ja Juden \u00fcberhaupt aus der Geschichte auszuklammern.<\/p>\n<p>Ehe man solche irrsinnigen Aussagen als verfehlt zur\u00fcckweist, sollte man bedenken, dass die arabische Welt die Geschichte des arabisch-israelischen Konflikts in den letzten 40 Jahren erfolgreich umgeschrieben hat. Die Sympathie der Welt f\u00fcr Israel, bis Anfang der 1970er noch vorhanden, wurde ersetzt. Heute wird im Allgemeinen weltweit die pal\u00e4stinensische Sicht der Dinge akzeptiert und formt die UN-, EU-, und zunehmend auch die US-Politik im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Einer der gemeinsten Versuche, Juden heutzutage historisch zu entrechten, ist die These, Juden seien nicht wirklich Juden oder gar keine Semiten. Erstaunlicherweise sind sogar einige pro-israelische Aktivisten und Verleger in Israel in den letzten Jahren darauf hereingefallen. Als Verfechter der These gilt auch der pal\u00e4stinensisch-arabische, lutherische Pfarrer Dr. Mitri Raheb, Preistr\u00e4ger des angesehenen Deutschen Medien-Preises 2012 f\u00fcr seinen so genannten Beitrag f\u00fcr ein <i>besseres Verst\u00e4ndnis <\/i>zwischen Christen, Juden und Muslimen.<\/p>\n<p>Bei einer 2010 in Bethlehem abgehaltenen Konferenz <i>\u201eChrist at the Checkpoint\u201c<\/i> behauptete Raheb: \u201e[Es ist eine Vermutung]<i>, <\/i>dass das pal\u00e4stinensische Volk und Teile des j\u00fcdischen Volkes eine Fortsetzung der einstigen V\u00f6lker des Landes sind. Es ist nicht Israel \u2026 Vielmehr repr\u00e4sentiert Israel das Rom der Bibel, nicht das Volk des Landes \u2026 M\u00fcsste man einen DNA-Test machen bei David aus Bethlehem und Jesus, der in Bethlehem geboren wurde, und [mir], bin ich sicher, der Test w\u00fcrde eine Spur nachweisen. Nimmt man aber K\u00f6nig David, Jesus und Netanyahu, erg\u00e4be sich keine Spur, denn Netanyahu stammt von einem osteurop\u00e4ischen Volk ab, das sich im Mittelalter zum Judentum bekehrte \u2026 Die pal\u00e4stinensischen Christen sind die einzigen in der Welt, die, von ihren Vorfahren sprechend, ihre wirklichen Vorfahren meinen, und auch die Vorfahren ihres Glaubens. F\u00fcr uns sind es die gleichen.\u201c<\/p>\n<p>Das sind garstige Worte und kaum ein Beitrag zur Verbesserung interreligi\u00f6ser Beziehungen.<\/p>\n<p>Raheb behauptet recht plump, im Gegensatz zu den pal\u00e4stinensischen Arabern seien die Juden nicht semitischen Ursprungs. Er vergleicht die Juden mit den R\u00f6mern, die ausl\u00e4ndische Eroberer waren \u2013 brutale Eindringlinge. Man muss schlussfolgern, die Juden h\u00e4tten keinen gerechtfertigten Vorfahren-Anspruch auf das Land Israel. Schlimmer noch, sie w\u00fcrden die Pal\u00e4stinenser, die \u201ewahren\u201c semitischen Nachfahren, ihres Landes berauben.<\/p>\n<p>Er basiert seine Anklage auf einer unbewiesenen, 100 Jahre alten Theorie, die seit den fr\u00fchen 1990ern gr\u00fcndlich diskreditiert wurde. Die Theorie: Die <i>Mehrheit<\/i> der Juden heute, mit europ\u00e4ischem oder aschkenasischem Hintergrund, sind <i>keine<\/i> Nachkommen der semitischen Nahost-Vorfahren, sondern der ehemals nomadischen Turken-St\u00e4mme, den Chasaren, von Zentralasien, die sich im Laufe des 9. Jahrhunderts zum Judentum bekehrten. Diese Chasaren-Theorie wurde durch ein Buch von Arthur Koestler verbreitet und erweckte den Anschein von Historizit\u00e4t.<\/p>\n<p>Raheb propagiert eine <i>Ersatzgeschichte<\/i> (in der die Pal\u00e4stinenser die Juden ersetzen) und verl\u00e4sst sich auf entlarvte Rassentheorien, um das j\u00fcdische Volk zu enterben. Als heutiger Verfechter des Chasaren-Mythos mit einer standhaft pro-pal\u00e4stinensischen Politik-Agenda ist er gleichgesinnt mit radikalen Anti-Israel-Propagandisten, Neo-Nazis und Wei\u00dfen Suprematisten, die die j\u00fcdische Nation delegitimieren wollen. Deren letztes Ziel ist die Dekonstruktion Israels.<\/p>\n<h2>Die Chasaren werden j\u00fcdisch<\/h2>\n<p>Das Chasarische Reich bestand vom 7. bis 10. Jahrhundert und lag n\u00f6rdlich des Schwarzen Meeres, des Kaukasischen Gebirges und des Kaspischen Meeres (heute Ukraine und Westrussland). In seiner Bl\u00fctezeit kam es dem Byzantinischen Reich und dem islamischen Kalifat an Macht gleich. Im 9. Jahrhundert wurde das Judentum mit der Bekehrung von K\u00f6nig Bulan vom Heidentum zum Judentum dort Staatsreligion. Das Chasarische Reich ging nach zunehmenden Angriffen durch die Kiewer Rus im Norden und durch Muslime im S\u00fcden unter.<\/p>\n<p>Einige Historiker glauben, nur die K\u00f6nige und die Aristokraten h\u00e4tten konvertiert. Andere meinen, viele des Volkes h\u00e4tten es ihnen gleich getan. Wie auch immer, Hinweise auf die Chasaren und deren J\u00fcdischsein finden sich in den historischen Aufzeichnungen dieser Zeit \u2013 von christlichen, j\u00fcdischen und muslimischen Quellen.<\/p>\n<h2>Eine Theorie wird zum \u201eFakt\u201c<\/h2>\n<p>Die Theorie, die meisten Juden heute w\u00fcrden von Chasaren-Konvertiten abstammen, kommt von den Rassen-, und oft rassistischen Theorien, wie sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts\u00a0 popul\u00e4r waren, und wurde sp\u00e4ter von bekannten Antisemiten, wie Henry Ford, propagiert. In den 1950ern vertraten dies sogar einige j\u00fcdische Intellektuelle.<\/p>\n<p>S\u00e4kulare j\u00fcdische Intellektuelle in der Diaspora, assimiliert und antizionistisch, denen die Rolle eines auserw\u00e4hlten Volkes nicht behagte, und die gegen j\u00fcdisches Unternehmen in Pal\u00e4stina waren, argumentierten, J\u00fcdischsein sei allerh\u00f6chstens ein Glaube, nicht jedoch eine Rasse oder Nationalit\u00e4t. Hoffend, sie k\u00f6nnten die j\u00fcdische Nationalit\u00e4t diskreditieren, st\u00fcrzten sie sich auf die Gelegenheit, die ihnen die Chasaren-Theorie bot (dass Juden eine Mischung verschiedener V\u00f6lker seien), und erkl\u00e4rten sie zum Fakt, obwohl historische und arch\u00e4ologische Beweise dies unhaltbar machten.<\/p>\n<p>Das am meisten gelesene Werk eines F\u00fcrsprechers f\u00fcr die Chasaren-Theorie war das Buch <i>The Thirteenth Tribe<\/i> <i>[Der dreizehnte Stamm] <\/i>(1976) von Arthur Koestler, einem j\u00fcdischen Nichthistoriker und Journalisten. Das Werk besteht haupts\u00e4chlich aus Spekulationen, enth\u00e4lt zahlreiche Fehler von falsch identifizierten und missdeuteten Etymologien. Naiverweise dachte Koestler, er k\u00f6nne den Antisemitismus entsch\u00e4rfen, indem er zeigt, dass die meisten Juden keine Semiten sind. Wenn Juden keine Semiten sind, so dachte er, g\u00e4be es keine Rechtfertigung f\u00fcr den Antisemitismus. Wie voraussehbar, wurde das Buch stattdessen zum Vorteil f\u00fcr Antisemiten, die jetzt zu ihrem Arsenal von Anschuldigungen hinzuf\u00fcgten, Juden seien Betr\u00fcger, weil sie sich als Semiten ausgaben. Heute ist Koestlers Buch weit oben auf den Leselisten von Neo-Nazis, Antisemiten und Israelgegnern.<\/p>\n<h2>Fakt und Fantasy muss man trennen<\/h2>\n<p>Sind also die Mehrheit der Aschkenasi-Juden, die vor dem Holocaust einst in Polen und anderen osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern lebten, und die heute die Mehrheit der Juden in Israel und in der Welt ausmachen, die Nachfahren der Turken-Chasaren-St\u00e4mme? Nein.<\/p>\n<p>Schon ehe die Chasaren sich zum Judentum bekehrten und noch ehe sie in Osteuropa ankamen, waren j\u00fcdische Gemeinschaften bereits fest angesiedelt in der Region, schon zu r\u00f6mischen Zeiten \u2013 in den Balkanl\u00e4ndern, n\u00f6rdlich des Schwarzen Meeres und im Kaukasus. Bedeutende j\u00fcdische Gemeinschaften gabe es nahe des heutigen Odessa und auf den Halbinseln Krim und Taman. Arch\u00e4ologische Funde belegen j\u00fcdische Gemeinschaften in Phanagoria auf der Taman-Halbinsel schon um 51 A.D. In Pannonien (heute Ungarn) fand man j\u00fcdische Gravuren aus dem fr\u00fchen 3. Jahrhundert. Es gibt Hinweise auf Synagogen aus dem 3. Jahrhundert in Nordbulgarien, nahe der rum\u00e4nischen Grenze. Die meisten arch\u00e4ologischen Nachweise f\u00fcr alte j\u00fcdische Gemeinden in der Region sind \u00e4lter als das Chasarische Imperium.<\/p>\n<p>Wie historische und andere Beweise belegen, sind die Mehrheit der osteurop\u00e4ischen Juden die Nachkommen von Juden aus Zentraleuropa (Deutschland, B\u00f6hmen und M\u00e4hren), deren Vorfahren von Rom, und davor vom Nahen Osten emigrierten. Mittelalterliche Chroniken liefern Hinweise, dass die Juden von Zentraleuropa nach Osteuropa bereits infolge der Kreuzfahrer-Massaker im 11. Jahrhundert flohen. Eine bedeutende Anzahl von Juden kam zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert nach Osteuropa, besonders nach Polen. Polnische Herrscher waren relativ tolerant, gew\u00e4hrten den Juden Schutz, garantierten ihnen religi\u00f6se Freiheit sowie das Recht f\u00fcr Reisen, Handel und Landbesitz. Dokumente, die das Herkunftsland von Juden im 14. Jahrhundert beispielsweise als Wroc\u0142aw (Breslau) belegen, zeigen, die <i>meisten<\/i> kamen aus Deutschland.<\/p>\n<p>Das 14. Jahrhundert war von Dutzenden von Juden-Vertreibungen in ganz Europa gepr\u00e4gt, was mehr Juden nach Polen brachte. Auch Edikte vertrieben die Juden aus Handel und Industrie, was noch mehr von ihnen veranlasste, woanders ihren Lebensunterhalt zu verdienen.<\/p>\n<p>Um 1500 lebten nur 20.000-30.000 Juden in ganz Polen, von einer Gesamtbev\u00f6lkerung von 5 Millionen. Bis 1575 war die allgemeine Bev\u00f6lkerung auf 7 Millionen angewachsen, wobei der j\u00fcdische Anteil nun 150.000 ausmachte \u2013 ein Anstieg um das 5-fache. Polen galt um 1500 als sicherstes Land f\u00fcr Juden und wurde zur Wahlheimat f\u00fcr das Aschkenasi-Judentum.<\/p>\n<p>Viele im mittelalterlichen Polen lebenden Juden hatten Jahrhunderte alte Nachnamen, die ihre Herkunftsregion verrieten: Bachrach (Bacharach), Frankfurter (Frankfurt), Landau (Landau), Mintz (Mainz), Shapiro (Speyer), Wiener (Wien).<\/p>\n<p>Anders als die Chasaren-<i>Theorie<\/i> des Aschkenasi-Ursprungs sind die Abwanderungen von Juden von Zentraleuropa nach Osteuropa <i>dokumentierte <\/i>Geschichte.<\/p>\n<p>Doch es gibt noch einen anderen Beweis, der die Spekulationen um den Ursprung der Mehrheit europ\u00e4ischer Juden beendete. Ironischerweise bezog sich Pfr. Raheb darauf, was seine Behauptungen g\u00e4nzlich entkr\u00e4ftet.<\/p>\n<h2>Die DNA und die genetische Geschichte<\/h2>\n<p>Durch das Ordnen von Genen sind Bev\u00f6lkerungsstudien in den letzten Jahren vorangekommen. Die Auswertung von DNA-Fragmenten durch Molekular-Biologen auf der Suche nach Gen-Abschnitten, die f\u00fcr bestimmte Krankheiten verantwortlich sind, f\u00fchrte auch zur Entdeckung einiger einzigartiger genetischer Mutationen, die spezifischen ethnischen Gruppen eigen sind, auch den Juden. Kurz gesagt: \u201ej\u00fcdische\u201c, \u201e\u00e4thiopische\u201c, \u201eslawische\u201c, \u201et\u00fcrkische\u201c, und viele andere Gen-Marker, wurden identifiziert. Diese Marker erm\u00f6glichen es Historikern, vergangene Bev\u00f6lkerungswanderungen nach zu verfolgen und die Bildung von ethnischen Gruppen auf Basis der genetischen Assoziation zu datieren.<\/p>\n<p><i>Die Erkenntnisse verschiedener DNA-Studien, die Juden weltweit einbeziehen, zeigen, die meisten Aschkenasi- und andere Juden haben \u00e4hnliche \u201ej\u00fcdische\u201c genetische Marker, und diese sind eng verwandt mit semitischen Gruppen. Mit anderen Worten, der Nahost- oder Semitenursprung der meisten Juden, inklusive der osteurop\u00e4ischen Juden, wurde best\u00e4tigt. <\/i>Obwohl eine Minderheit von Juden chasarischer Herkunft sein k\u00f6nnten, ist die Behauptung, die meisten Juden seien keine Semiten, sondern Chasaren, erwiesenerma\u00dfen falsch.<\/p>\n<p>Zu Pfr. Rahebs Verdruss sind Juden in New York, Stockholm, Warschau, oder sogar in Jerusalem seine semitischen \u201eCousins\u201c.<\/p>\n<h2>Jude auf Wunsch<\/h2>\n<p>Innerhalb der j\u00fcdischen Gemeinschaft sind Betrachtungen zum J\u00fcdischsein, basierend auf den Genen, v\u00f6llig irrelevant. Wie ein Rabbi sagte: \u201eTrotz der Erkenntnisse aus den Studien werden wir nie die DNA zum Nachweis von J\u00fcdischsein benutzen.\u201c Davon abgesehen hat das j\u00fcdische Volk in allen Jahrhunderten Konvertiten stets willkommen gehei\u00dfen. Ruth, die Moabiterin, wurde Teil des j\u00fcdischen Volkes und eine Vorfahrin des K\u00f6nigs David vom Stamme Juda und sogar von Jesus. Viele Perser wurden nach dem Sieg \u00fcber Haman und seine Kohorten Juden, wie das Buch Esther berichtet. Auch ein wenig Chasaren-DNA wurde Teil des j\u00fcdischen Genpools, doch wen st\u00f6rt es? Juden f\u00fchlen sich den Theorien \u00fcber Blutlinien-Reinheit nicht verpflichtet. Ein Konvertit wird ebenso als j\u00fcdisch angesehen wie Abraham oder Mose.<\/p>\n<p><b>Pfr. Rahebs Versuch, die Juden zu delegitimieren, sollte in dem gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang einer pal\u00e4stinensischen Propaganda-Kampagne gesehen werden, die Juden ihr Recht auf Israel aberkennen will. Trotz der historischen Absurdit\u00e4t der angewandten Behauptungen zeigen die j\u00fcngsten Anti-Israel-Entscheidungen der UNESCO, dass wiederholte L\u00fcgen Frucht tragen. Dies erfordert unsere Antwort und unsere Wachsamkeit.<\/b><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs gab nie einen j\u00fcdischen Tempel.\u201c \u201eJesus war Pal\u00e4stinenser.\u201c \u201eDie Pal\u00e4stinenser sind die Nachkommen der Kanaaniter und der Philister.\u201d Solche absurden Behauptungen h\u00f6rt man heute regelm\u00e4\u00dfig von Sprechern der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde bei einem groben Versuch, die uralte Geschichte umzuschreiben. 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